Kraft Zehnter in Zakopane

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Beim ersten von zwei Weltcupspringen im polnischen Zakopane belegte Stefan Kraft als bester Österreicher Rang zehn. Der Sieg ging an den Japaner Ryoyu Kobayashi, der Andrzej Stekala (POL) und Marius Lindvik auf die Ränge zwei und drei verwies.

Stefan Kraft zeigte im ersten Durchgang einen Sprung auf 132,5 Meter und belegte damit den achten Rang. Auf einen Podestplatz fehlten dem Salzburger lediglich sechs Punkte. Im der Entscheidung landete der 27-Jährige bei 128,5 Meter und rutschte damit zwei Plätze zurück. Am Ende reichte es für den Gesamtweltcupsieger der letzten Saison zu Rang zehn, seine neunte Top 10 Platzierung in diesem Winter.

„Ich bin derzeit noch etwas unzufrieden mit dem Wettkampf, weil ich merke, dass mehr drinnen gewesen wäre. Die Sprünge waren nicht ganz so locker und ich war etwas spät. Dennoch war es ein Schritt in die richtige Richtung und das gibt mir wieder mehr Vertrauen. Morgen haben wir eine neue Chance.“

Stefan Kraft

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Hinter Kraft wurde Philipp Aschenwald zweitbester Österreicher. Der Tiroler lag nach seinem ersten Sprung auf 132 Meter auf Rang 18 und konnte sich im zweiten Durchgang mit einem starken 134,5 Meter Satz um fünf Ränge verbessern. Der 25-Jährige belegte damit den 13. Rang.

Mit Jan Hörl auf Rang 21, Michael Hayböck als 25. und Ulrich Wohlgenannt auf Platz 29 konnten insgesamt fünf ÖSV-Adler Weltcuppunkte sammeln. Daniel Huber wurde im ersten Durchgang aufgrund eines nicht regelkonformen Anzuges disqualifiziert und Thoma Lackner konnte sich als 42. nicht für die Entscheidung qualifizieren.

„Schade, das Stefan Kraft bei der Quali sehr gut unterwegs ist, den Probedurchgang gewinnt und dann die Wettkampfsprünge nicht ganz so gut waren. Ich habe aber das Gefühl, dass er auf einem guten Weg ist. Auch Philipp Aschenwald hat einen guten Step gemacht. Es liegt alles sehr eng beisammen und da schaut dann ein 13. Platz oft mal schlechter aus als es ist, es hätte genauso gut ein sechster oder siebenter sein können. Die Stimmung im Team ist gut und positiv. Morgen wollen wir wieder voll angreifen.“

Cheftrainer Andreas Widhölzl

Ergebnis

Morgen Sonntag steht ab 16:10 Uhr in Zakopane noch ein zweiter Einzelwettkampf am Programm.

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