Kriechmayr Sportler des Jahres 2021

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Foto: GEPA Vincent Kriechmayr wurde zu Österreichs Sportler des Jahres 2021 ausgezeichnet.

Im feierlichen Rahmen der 25. Lotterien Sporthilfe-Gala im Wiener Konzerthaus wurde Vincent Kriechmayr als Sportler des Jahres 2021 ausgezeichnet und durfte seinen ersten „Niki“ entgegennehmen. Mit Carina Edlinger als Sportlerin des Jahres mit Behinderung und Johannes Lamparter als Aufsteiger des Jahres fanden sich zwei weitere ÖSV-Athleten/innen unter den Preisträgern.

Nach Doppel-Gold bei der WM in Cortina d’Ampezzo und der kleinen Kristallkugel im Super-G darf sich Vincent Kriechmayr über einen weiteren Karriere-Meilenstein in diesem Jahr freuen: Mit der Auszeichnung als Sportler des Jahres 2021 nahm der Oberösterreicher seinen ersten „Niki“ entgegen und wurde unter dem Beifall des mit prominenten Persönlichkeiten gespickten Publikums gebührend gefeiert.

„Es ist eine große Ehre für mich, dass ich diesen Preis gewinnen darf. Österreich ist vielleicht nicht das größte Land, aber wir haben unglaublich viele gute Sportler. Wenn man die ganzen Sport-Legenden sieht, die hier im Publikum sitzen, kann man einfach nur Danke sagen.“

Vincent Kriechmayr, Sportler des Jahres 2021

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Foto: ÖSVDie Krönung einer unfassbar erfolgreichen Saison: Vincent Kriechmayr freute sich über seinen ersten "Niki".

Bei der von der österreichischen Sportjournalistenvereinigung (SMA) durchgeführten Wahl setzte sich der 30-Jährige unter anderem gegen Diskus-Bronzemedaillengewinner Lukas Weißhaidinger und Kletter-Star Jakob Schubert durch.

Lamparter zum Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet

In der einzigen Kategorie, die nicht von der Fachjury der österreichischen Journalisten, sondern per Publikums-Voting entschieden wurde, setzte sich ebenfalls ein ÖSV-Athlet durch. Der 19-jährige Nordische Kombinierer Johannes Lamparter sorgte mit seinen zwei historischen WM-Goldmedaillen in der letzten Saison für große Euphorie, erhielt die meisten Stimmen der österreichischen Sportfans und darf sich nun zu Recht als Aufsteiger des Jahres 2021 bezeichnen.

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Foto: GEPAGroßer Jubel: Johannes Lamparter freute sich über die Auszeichnung zum Aufsteiger des Jahres.
Hauser und Liensberger knapp geschlagen

Besonders spannend wurde es bei der Entscheidung um den Titel „Sportlerin des Jahres“. Mit Lisa Hauser und Katharina Liensberger schafften es gleich zwei ÖSV-Athletinnen unter die Top-3, die beide im vergangenen Winter jeweils drei WM-Medaillen und eine kleine Kristallkugel gewinnen konnten. Am Ende mussten aber beide Anna Kiesenhofer, der Überraschungs-Olympiasiegerin im Straßen-Radrennen von Tokio, den Vortritt lassen.

Zweiter „Niki“ für Carina Edlinger

In der Kategorie „Sportlerin des Jahres mit Behinderung“ durfte sich die sehbehinderte Langläuferin Carina Edlinger nach 2019 bereits zum zweiten Mal über die prestigeträchtige Auszeichnung freuen. Die Salzburgerin gewann letzte Saison unter anderem den Gesamt-Weltcup und zählt auch bei den kommenden Paralympischen Spielen in Peking zu Österreichs größten Medaillenhoffnungen.

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Foto: GEPABundespräsident Alexander Van der Bellen überreichte Carina Edlinger ihren bereits zweiten „Niki".
ÖSV-Teams gehen leer aus

Keine Auszeichnung für die Nominierten aus dem ÖSV-Lager gab es in der Kategorie Mannschaft des Jahres. Sowohl die beiden Team-Sprint-Weltmeister Lukas Greiderer und Johannes Lamparter als auch das vergoldete Quartett der Skispringerinnen (Chiara Kreuzer, Daniela Iraschko-Stolz, Marita Kramer, Sophie Sorschag) mussten der Mannschaft von Red Bull Salzburg den Vortritt lassen.

Ergebnisse:

Sportler des Jahres: Vincent Kriechmayr (Ski Alpin)

Sportlerin des Jahres: Anna Kiesenhofer (Radsport)

Aufsteiger des Jahres: Johannes Lamparter (Nordische Kombination)

Sportlerin des Jahres mit Behinderung: Carina Edlinger (Langlauf)

Sportler des Jahres mit Behinderung: Walter Ablinger (Handbike)

Mannschaft des Jahres: Red Bull Salzburg

Special Olympics Sportlerin des Jahres: Sarah-Maria Baumegger (Schwimmen)

Special Olympics Sportler des Jahres: Alexander Flechl (Golf)

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