Kristin Posch dominiert Heim-Weltcup

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Foto: Klaus Krückel Kristin Posch gelang ein sensationelles Weltcup-Comeback. Die Burgenländerin feierte in Rettenbach zwei Siege und fuhr einmal auf Rang zwei.

Unter ihrem Mädchennamen Hetfleisch stand sie zuletzt im September 2018 am Start. Nach Hochzeit, Babypause und nach der Corona bedingten Absage im Vorjahr kehrte sie als Kristin Posch in Rettenbach in den Grasski Zirkus zurück. 

Und die 24-Jährige ließ es gleich ordentlich krachen. Mit Siegen im Riesentorlauf und im Super G und mit Platz 2 im Slalom war die Burgenländerin die erfolgreichste Athletin. „Mir fällt ein Felsbrocken vom Herzen. Ich war doch sehr nervös, weiß jetzt aber, dass ich noch immer zur Weltspitze gehöre“, so Posch. „Die Speed Disziplinen waren top, Slalom konnte ich weniger trainieren, aber da bin ich auch vorne dabei."

Im Riesentorlauf gewann Kristin Posch vor der Tschechien Sarka Abrohamova und der Slowakin Nikola Frikova. Lara Teynor belegte Rang 7. Im Super-G siegte die Burgenländerin vor den beiden Italienerinnen Margherita Mazzoncini und Ambra Gasperi. Die junge Lara Tyenor kam in ihrem ersten Super-G auf Rang 9. Im Slalom musste sich Posch nur der Slowakin Nikola Frikova geschlagen geben. Lara Teynor landete hinter der Italienerin Ambra Gasperi auf Platz vier.

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Foto: Klaus KrückelDer Tiroler Hannes Angerer fuhr zweimal auf Rang zwei.

Bei den Herren zeigte sich Hannes Angerer in bestechender Form. Der Tiroler musste sich im RTL dem Schweizer Mirko Hüppi nur um eine Hundertstelsekunde geschlagen geben. Dritter wurde der Deutsche Marcel Knapp. Michael Krückel fuhr als 8. noch in die Top Ten. Den Super-G gewann der Italiener Edoardo Frau vor Hannes Angerer und dem Schweizer Mirko Hüppi. Die weiteren Österreicher platzierten sich alle in der vorderen Hälfte des Läuferfeldes: Roland Schlögl 5., Leopold Schön 9., Sebastian Posch 13. und Michael Krückel 14.

Youngster zeigt auf
Im Slalom scheiterten Hannes Angerer, Roland Schlögl und Sebastian Posch schon im 1. Durchgang. Michael Krückel auf pickelharter Piste im zweiten. Leopold Schön nutze die Gunst der Stunde und fuhr mit zwei sehr guten Läufen als Dritter zum ersten Mal auf das Podest. Den Slalom gewann der Italiener Filippo Zamboni vor dem Deutschen Marcel Knapp

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Foto: Klaus KrückelIm Slalom feierte Leopold Schön den ersten Weltcup-Podestplatz seiner Karriere.

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