Lamparter in Otepää auf Platz 6 

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ÖSV/Derganc

Jarl Magnus Riiber ist auch beim zweiten Wettkampf in Otepää (EST) das Maß aller Dinge. Der Norweger gewann die zweite Konkurrenz ebenso überlegen und baut die Führung im Gesamtweltcup damit weiter. Auf Platz zwei sprintet heute Fabian Riessle (GER), auf Platz drei kombiniert sich Julian Schmid (GER). Johannes Lamparter wurde als bester Österreicher Sechster.

Mario Seidl war nach dem Springen der bestplatzierteste Österreicher, besser war nur Jarl Magnus Riiber. Der Überflieger aus Norwegen hatte mit einem Sprung auf 99 Meter im Springen wiedermal die Nase vorne. Seidls Rückstand als Zweiter betrug 44 Sekunden. Johannes Lamparter erwischte keinen guten Tag auf der Schanze, er hatte als 13. bereits 1min 32sek Rückstand auf die Spitze. Eine Sekunde hinter Lamparter ging Martin Fritz auf die Strecke, als 16. und weitere drei Sekunden später folgte Lukas Greiderer.

Im Rennen lief Riiber einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg nach Hause. Dahinter bildete sich im Rennverlauf einen 12-Mann starke Verfolgergruppe, die Lamparter stellenweise anführte. Mit dabei ebenso Martin Fritz und Mario Seidl. Die Platzierungen wurden erst zum Schluss ausgesprintet, Lamparter verpasste dabei das Podium hauchdünn um 0,5sek. Mit der starken zweiten Laufzeit konnte sich die Laufleistung von Lamparter dennoch mehr als sehen lassen. Im Zielsprint weniger Glück hatte Martin Fritz. Der Steirer kam in der letzten Abfahrt ins Stadion gemeinsam mit Vinzenz Geiger zu Sturz und verpasste dadurch die Chance auf eine Spitzenplatzierung. Schlussendlich kam er als 12. ins Ziel, knapp hinter Landsmann Mario Seidl auf Platz 11.

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ÖSV/Derganc

Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:
19. Stefan Rettenegger    
27. Lukas Greiderer         
DNF: Lukas Klapfer

Stimmen:

Johannes Lamparter: (6.) „Das Rennen war sehr gut und ich fühle mich nach wie vor körperlich top fit. Unser Material war heute wieder super und es macht auf der Loipe richtig Spaß. Ich muss jedoch noch daran arbeiten, dass ich auf der Zielgerade schneller bin, um in einer solchen Situation auch den Sprung auf’s Podium zu schaffen. Jetzt gilt es aber am Springen zu arbeiten, um künftig eine bessere Ausgangsposition zu haben. Ich blicke sehr zuversichtlich auf den Heimweltcup in der Ramsau.“

Mario Seidl: (11.) „Es war ein solider Wettkampf. Auf der Schanze hatte ich einen ganz guten Sprung, ich denke aber, dass noch mehr gehen würde. Beim Laufen merke ich, dass mir vor allem zum Schluss das nötige Schmalz im Oberkörper noch fehlt. Jetzt gilt es von Wochenende zu Wochenende zu schauen und ich hoffe, dass ich das noch verbessern kann. Wir freuen uns jetzt auf den Heimweltcup in der Ramsau.“

Martin Fritz: (12.) „Ich habe mich im Rennen super gefühlt und ich hatte perfektes Material heute. Zum Schluss wollte ich meine Chance nützen, hatte Überspeed in der Innenkurve, dann stürzte Geiger neben mir und ich bin über ihn drüber. Grundsätzlich war es aber ein richtig cooles Rennen und die Form passt, auch wenn ich über die Platzierung enttäuscht bin.“

Die Mannschaft fliegt morgen Montag zurück nach Österreich. Kommendes Wochenende wartet mit dem Heimweltcup in Ramsau am Dachstein für Damen und Herren das erste Highlight der Saison.

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