Lamparter schrammt hauchdünn am Podium vorbei

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Johannes Lamparter schrammt beim heutigen Heimweltcup in Ramsau am Dachstein hauchdünn am Podium vorbei. Dem Rumer fehlten im Zielsprint gegen den Finnen Ilkka Herola nur wenige Zentimeter zu Platz drei. Der Sieg ging an Jarl Magnus Riiber vor dem Deutschen Vinzenz Geiger.    

Der Sprungdurchgang verlief nicht nach Wunsch des ÖSV-Teams. Generell tat sich heute die ÖSV-Equipe auf der Ramsau-Schanze schwer, noch am besten zurecht kam Mario Seidl. Der Pongauer hatte als Zehnter 58 Sekunden Rückstand auf Sprungsieger Jarl Magnus Riiber. Der norwegische Überflieger setzte einen 102 Meter-Satz in den Auslauf. Ein kurzer Griff in den Schnee mit der rechten Hand blieb von den Sprungrichtern unerkannt, so resultierte ein Riesen Vorsprung von 48 Sekunden von Riiber auf den Zweitplatzierten Julian Schmid. Johannes Lamparters Rückstand betrug als 17. bereits 1min21sek.

Im Rennen bildete sich eine bis zu 15 Mann starke Verfolgergruppe, mit dabei Seidl und Lamparter. In Runde drei und auf der sechsten Position in der Verfolgergruppe liegend stürzte Lamparter dann in einer Kurve, kam jedoch schnell wieder auf die Beine und büßte nur zwei Positionen ein. Während Lamparter sich in der Gruppe Platz für Platz vorarbeitete, konnte sich Geiger in der letzten Runde entscheidend absetzen und den zweiten Platz sicher nach Hause laufen. Lamparter und Herola sprinteten um den dritten Platz, der Finne hatte dabei nur wenige Zentimeter die Nase vorne. Mario Seidl hielt sich bis zum Schluss in der Verfolgergruppe und verbesserte sich im Rennen von Platz 10 nach dem Springen auf Platz 9 in der Endabrechnung.

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Die weiteren ÖSV-Platzierungen der Österreicher:
18. Martin Fritz
21. Lukas Klapfer
31. Fabio Obermeyr
38. Marc-Luis Rainer

Stimmen:

Johannes Lamparter: (4.) „Ich bin sehr sehr glücklich mit meiner Performance. Im Springen habe ich noch einiges an Potential, auf der Loipe habe ich jedoch ein richtig starkes Rennen heute abgeliefert. Morgen greife ich nochmal an und versuche, doch noch den Schritt Richtung Podest zu machen. Dann freue ich auf die Weihnachtspause, die Beine sind doch schon etwas schwer.“

Mario Seidl: (9.) „Mit dem neunten Platz kann ich heute sehr zufrieden sein, ich hab leider auf der Schanze ein paar Plätze liegen lassen. Mit dem Langlaufrennen bin ich sehr zufrieden, man muss in so einer großen Gruppe konzentriert laufen, damit man nicht stürzt oder einen Materialbruch hat. Das ist mir gut gelungen. Morgen greifen wir nochmal an.“

Martin Fritz: (18.) „Auf der Loipe war es eine richtig schwierige Aufgabe, ich bin mit Herola gelaufen und der hat von Anfang an richtig Gas gegeben. Er hat es über die Runden gebracht, für mich hat es leider nicht ganz gereicht. Das Problem hab ich jedoch auf der Schanze. Da heißt es heute gut analysieren, damit ich morgen wieder voll da bin.“

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Morgen Sonntag findet in Ramsau am Dachstein ein weiterer Herren-Einzelbewerb von der Normalschanze statt. Es ist für die nordische Allrounder der letzte Wettkampf vor der wohl verdienten Weihnachtspause.

Zeitplan:

Sonntag, 19.12.2021
9.00 Uhr: Probedurchgang Herren HS98
10.15 Uhr: Wertungsdurchgang HS98
15.35 Uhr: Langlauf 10km Herren

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