Limbacher im zweiten Russland-Rennen Sechste

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Foto: GEPA Andrea Limbacher (grünes Trikot) kam im Semifinale unglücklich zu Sturz und wurde im zweiten Weltcup-Rennen in Sunny Valley Sechste.

Andrea Limbacher wurde für ihre beherzte Leistung beim zweiten Weltcup-Rennen an diesem Wochenende in Sunny Valley (RUS) nicht mit einem Podestplatz belohnt. 

Ein Sturz im Halbfinale stoppte die Oberösterreicherin auf dem Weg in ihr drittes großes Finale in Serie, so wurde es für Limbacher als Zweite des kleinen Finales in der Endabrechnung der sechste Rang. Bei den Herren belegte der Salzburger Adam Kappacher als bester Österreicher Platz zehn.    

Nachdem Limbacher souverän die Auftaktrunde gemeistert hatte, kam sie anschließend im Semifinale zwar nur als Vierte aus der Startsektion, überholte dann aber mit gelungenen Manövern sowohl Sandra Näslund (SWE) als auch Alizee Baron (FRA). Als die Österreicherin auch noch an Fanny Smith vorbeigehen wollte, fuhr die führende Schweizerin ihren linken Ski aus, wodurch Limbacher zu Sturz kam. Smith, die in weiterer Folge das Rennen vor ihrer Landsfrau Sanna Lüdi und Baron gewann, erhielt für diese Aktion eine Verwarnung. "Diese unglücklichen Rennsituationen wie die heute mit Fanny Smith ziehen sich wie ein roter Faden durch meine heurige Saison. Ich bin froh, dass ich mich bei diesem Sturz nicht verletzt habe, das hätte auch anders ausgehen können. Am Ende steht 'nur' ein sechster Platz in den Ergebnislisten, aber ich bin sehr happy darüber, wie ich hier gefahren bin und in den Heats richtig Gas geben konnte. Wir haben jetzt noch ein Weltcup-Rennen (Veysonnaz, Anm.), bei dem ich noch einmal meine gute Form ausspielen möchte", sagte Andrea Limbacher.

Von den sechs für den zweiten Bewerb in Sunny Valley qualifizierten ÖSV-Herren schaffte neben Kappacher auch Robert Winkler (16.) den Sprung in das Viertelfinale. Für Johannes Aujesky (18.), Daniel Traxler (19.), Sandro Siebenhofer (23.) und Johannes Rohrweck (26.) war in der Auftaktrunde Endstation. Der Franzose Bastien Midol sicherte sich mit dem zweiten Erfolg innerhalb von 24 Stunden vor dem Schweizer Alex Fiva und dem Kanadier Brady Leman auch den Sieg im Skicross-Weltcup, der am 17. März 2019 in Veysonnaz (SUI) abgeschlossen wird.

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