Lisa Hirner Zweite in Ramsau am Dachstein

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Foto: GEPA Lisa Hirner (li.) durfte sich über Platz zwei und damit über ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis freuen. Der Sieg ging an die norwegische Dominatorin Gyda Westhold Hansen. Dritte wurde die Deutsche Nathalie Armbruster (re.).

Erfolgreicher Tag für Österreichs Kombinierer:innen: Lisa Hirner sprang und skatete am Fuße des Dachsteins zu Platz zwei und damit zu ihrem besten Karriereergebnis. Bei den Herren fand Johannes Lamparter wieder zu alter Stärke zurück, der Tiroler verpasste als Vierter nur haarscharf das Podest. 

Damen

Bei den Damen verschaffte sich Lisa Hirner bereits im Springen eine super Ausgangsposition für die Loipe. Die Steirerin segelte auf 93 Meter, verpatzte jedoch etwas die Landung. Daraus resultierte der zwischenzeitliche zweite Rang, ihr Rückstand auf Leaderin Westvold Hansen betrug 42 Sekunden. Annalena Slamik kam heute nicht ins Fliegen, die Tirolerin lag zur Halbzeit bereits mit über 2 Minuten Rückstand auf dem 15. Rang.           

Im Rennen lief Hirner nahezu das ganze Rennen gemeinsam mit der Deutschen Nathalie Armbruster. Während der Abstand nach vorne zu groß war und Gyda Westvold Hansen einen Start-Ziel Sieg feierte, konnten die beiden die herannahende starke Läuferin Ida Marie Hagen (NOR) erfolgreich auf Abstand halten. Im Zielsprint konnte sich Hirner dann entscheidend absetzen und den zweiten Platz nach Hause laufen.

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Foto: GEPADie Steirerin Lisa Hirner kombinierte sich mit einem guten Sprung und einer tollen Leistung in der Loipe erstmals bei einem Heimweltcup auf das Podest.

„Ich bin richtig happy, mein bestes Weltcupergebnis und das zuhause vor Freunden und Familie. Das freut mich gerade richtig. Vor allem weil ich mich nicht zu hundert Prozent fit gefühlt habe vor dem Rennen, ich war etwas verkühlt. Ich bin echt stolz, dass ich mich so überwinden hab können. Auch auf der Schanze klappt es immer besser, ich schaffe es immer mehr, die Lockerheit vom Training in den Wettkampf zu bringen“, so eine glückliche Lisa Hirner im Ziel. Annalena Slamik büßte im Rennen noch einen Platz ein, Platz 16 für die Tirolerin in der Endabrechnung.

Herren:

Bei den Herren war es wieder Jarl Magnus Riiber, der auf der Schanze und auf der Loipe den Ton angab. Der Norweger knallte mit 98,5 Meter die Tageshöchstweite in den Auslauf, sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ryota Yamamoto betrug 28 Sekunden. Bereits als Dritter und bester Österreicher ging Lokalmatador Franz-Josef Rehrl (+51 sek) auf die 10km, Johannes Lamparter folgt Rehrl als Fünfter mit einer Minute Rückstand. Ebenso im Spitzenfeld platzierten sich die Rettenegger-Brüder als 6. (Thomas R.; +1min) und 11. (Stefan R.; 1min 14sek).

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Foto: GEPAAuf dem Weg zurück zu alter Stärke: Johannes Lamparter untermauerte mit einer starken Leistung und Rang vier seine Aufwärtstendenz.

Beim Start-Ziel Sieg von Jarl Magnus Riiber biss sich Johannes Lamparter in einer Verfolgergruppe fest. Befanden sich zuerst noch mehrere Athleten in der Gruppe, setzten sich nach und nach die starken Läufer durch. So waren es zum Schluss nur noch Vinzenz Geiger, Jens Luraas Oftebro und Lamparter, die um die verbliebenen zwei Plätze am Podest kämpften. In der letzten Runde konnte Lamparter das hohe Tempo nicht mehr mitgehen und musste Geiger und Oftebro ziehen lassen. Trotzdem resümierte Johannes Lamparter positiv:

„Es war ein cooler Tag, auf der Schanze habe ich endlich wieder einen richtig guten Sprung zeigen können. Das war schon sehr befreiend nach den letzten Wettkämpfen, in denen es nicht so gelaufen ist. Das Rennen war dann so brutal schnell, wir haben von Anfang an Tempo gemacht, ich in der ersten und Vinzenz in der zweiten Runde. In Runde drei haben mich dann die Kräfte verlassen, fürs Podium hat es knapp nicht gereicht. Nichts desto trotz bin ich zufrieden und hoffe, dass es so weitergeht.“

Der Salzburger Stefan Rettenegger landet als Neunter und zweitbester Österreicher ebenso noch in den Top Ten.    

Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:   

  • 19. Mario Seidl 
  • 21. Martin Fritz
  • 22. Lukas Greiderer        
  • 25. Thomas Rettenegger             
  • 29. Fabio Obermeyr       
  • 30. Franz-Josef Rehrl     
  • 41. Philipp Orter
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Foto: GEPAAuch Stefan Rettenegger schaffte es mit einer ambitionierten Leistung in der Loipe in die Top-Ten.
Zeitplan:                       

Samstag, 17.12.2022   

  • 08:00 Probedurchgang HS 98 Damen     
  • 08:45 Sprungdurchgang HS 98 Damen             
  • 09:25 Sprungdurchgang HS 98 Herren
             
  • 13:35 Langlauf Damen 5km        
  • 15:10 Langlauf Herren 10km

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