Mayer Fünfter in erster Saisonabfahrt

Mayer-2
Foto: GEPA Matthias Mayer wurde bester Österreicher

Die Speedsaison der Herren ist eröffnet und Matthias Mayer wurde beim Auftakt, als bester Österreicher, Fünfter. Die erste Saisonabfahrt in Lake Louise (CAN) ist geschlagen und zwei rot-weiß-rote Athleten sind unter den Top-10 zu finden. Thomas Dreßen gewinnt sein Comebackrennen. 

Mit dem Speedauftakt in Übersee hat die Skisaison richtig begonnen. Die erste Abfahrt gewinnt der Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen aus Deutschland, sein Comebackrennen. Olympiasieger Matthias Mayer belegte mit +0,42 Sek. Rückstand den fünften Platz.

„Ich hätte mir schon das Podium vorgenommen gehabt, bin aber dennoch sehr zufrieden. Das Fahren passt, natürlich ist man aber lieber weiter vorne. Ich kann nicht sagen was das Problem war, natürlich habe ich mir das Podium vorgenommen, aber das Leben ist nicht immer ein Wunschkonzert, ich weiß, dass ich vom Fahren und der Materialabstimmung gut dabei bin, es war nicht das letzte Rennen.“ Matthias Mayer

Vincent Kriechmayr belegte als zweitbester Österreicher den siebten Platz mit +0,66 Sek. Rückstand auf den Sieger Dreßen und ist darüber sichtlich enttäuscht.

„Ich habe mir wesentlich mehr erwartet, muss noch analysieren warum ich, vor allem bis zur zweiten Zwischenzeit schon den Großteil meines Rückstandes zusammenbekommen habe, das ärgert mich ein bisschen. Ich tue mir gerade schwer zu wissen, warum ich dort so viel hinten bin, aber ich werde es herausfinden.“ Vincent Kriechmayr

Kriechmayr-2
Foto: GEPAVincent Kriechmayr hätte sich mehr erwartet

Der Vorjahressieger Max Franz konnte nicht an seine letztjährige Platzierung anschließen und riss +1,90 Sekunden Rückstand auf. Sein Comeback nach einem Fersenbruch hat sich der Kärntner anders vorgestellt. 

„Ich habe mich heute eigentlich gut gefühlt, schon bei der Besichtigung und beim Einfahren, habe gedacht es passt. Bin positiv hinausgestartet und ist mir eigentlich alles ganz gut geglückt, Coaches Corner die Anfahrt war schon der Plan, dass wir da nicht viel herumfährt, denn es ist nicht so schwierig, aber wenn man sich zu wenig Platz lässt am Tor dann geht das auch nicht gut. Es ist schade, bin mit der Schulter eingefädelt, dann hat es mich über die Welle verdreht und verlierst die Höhe, die du brauchst für die Anfahrt.“ Max Franz

Frranz-2
Foto: GEPAMax Franz ist nicht zufrieden mit dem Saisonstart

Der Steirer Daniel Danklmaier zeigte einen soliden Lauf und konnte sich als 17. einen Platz unter den Top-20 sichern. 

Die restlichen Österreicher: 

22. Otmar Striedinger

26. Christian Walder

27. Max Franz

28. Hannes Reichelt

37. Johannes Kröll

Weitere Meldungen