Nächster Sieg für Pinkelnig

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Foto: GEPA Eva Pinkelnig flog in Japan zum nächsten Weltcupsieg

Eva Pinkelnig schwebt auf einer Erfolgswelle! Die Vorarlbergerin holte im Damen Skisprung-Weltcup ihren nächsten Sieg. Mit einem Vorsprung von 17.3 Punkten flog sie allen anderen Damen davon und landete in beiden Durchgängen die Höchstweite. Ebenfalls in Zao (JPN) am Podest war Chiara Hölzl als Dritte. 

Eva Pinkelnig ist in absoluter Höchstform. Sie fliegt im Moment im Damen Skisprung-Weltcup allen anderen davon und auch die Saisondominatorin aus Norwegen, Maren Lundby, kann sie im Moment nicht schlagen. Nach Pinkelnig’s Sieg in Sapporo (JPN), ist dies ihr zweiter Erfolg innerhalb einer Woche. Platz zwei belegte heute die Japanerin Sara Takanashi. 

"Mir fehlen schon wieder die Worte. Es ist einfach ein Traum, der wahr wird. Vor allem, dass ich erneut mit einer Teamkollegin am Stockerl stehe, freut mich wahnsinnig. Der Unterschied zu Sapporo ist gar nicht so groß. Auch wenn das hier in Zao eine kleinere Normalschanze ist. Wichtig ist einfach, möglichst weit springen und ein sauberer Telemark. Morgen im Teambewerb möchte ich wieder weite Sprünge zeigen und möglichst viel Spaß mit der Mannschaft haben." Eva Pinkelnig

Das ÖSV-Damenteam präsentiert sich momentan sehr stark. Am Podest finden sich im heutigen Tag zwei Damen, noch dazu Zimmerkolleginnen: Chiara Hölzl konnte sich im zweiten Durchgang verbessern und landete auf dem dritten Rang. 

Aufsteigerin der Saison, Marita Kramer, konnte auch heute ihre starke Form präsentieren und landete im Endklassement auf dem vierten Platz. Daniela Iraschko-Stolz komplettiert die Top-10 als Zehnte. 

"Ich werde gerade oft gefragt, was wir heuer anders machen? Ob wir etwas verändert haben? Und ich sag immer, eigentlich machen wir nichts Besonderes. Wir arbeiten einfach als Team sehr gut zusammen. Mir ist besonders wichtig, dass ich trotzdem jeder Athletin ihre Individualität zugestehe. Eva hat sich gerade mit Tränen in den Augen beim Team und mir für die gute Zusammenarbeit bedankt. Meine Aufgabe ist es jetzt, die positive Energie in der Mannschaft möglichst lange aufrecht zu halten." Harald Rodlauer

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Foto: GEPAHölzl und Pinkelnig freuen sich über ihre Podestplätze

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