Neuer Kombi-Servicetruck präsentiert

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Heute Donnerstag wurde im Rahmen eines Medientermins der neue Servicetruck der nordischen Kombinierer:innen vorgestellt.

Ab der kommenden Saison wird der 20 Tonnen-Koloss von Weltcup zu Weltcup reisen, um für das Serviceteam von Johannes Lamparter, Lukas Greiderer, Lisa Hirner und Co. die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zur Skipräparierung zu gewährleisten.

Nach dem Servicetruck des ÖSV-Biathlonteams ist es bereits der zweite Truck dieser Art im Fuhrpark des ÖSV. Das alles möglich macht eine Kooperation mit DBSchenker, die bereits seit über 15 Jahren besteht.

„Wir freuen uns, dass wir mit einem so verlässlichen Partner wie DB Schenker schon seit vielen Jahren erfolgreich in allen Bereichen – Ski Alpin, Nordisch und Biathlon - zusammenarbeiten und nach dem Biathlon-Truck nun auch für unserer nordischen Kombinierer:innen ein Servicetruck der Extraklasse zum Einsatz kommt“, lobt ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer die Zusammenarbeit.

Gemeinsam mit den langjährigen Teamsponsoren der Nordischen Kombinierer:innen, Stiegl und Recheis sowie dem ÖSV-Partner Tyrolit konnte nun nach einer Planungszeit von über 2 Jahren das Projekt realisiert werden. Die komplette Logistik des Trucks (Anfahrt, Überstellungen, Abholung) wird dabei, in enger Abstimmung mit dem ÖSV, von DBSchenker übernommen. „Wir planen gemeinsam mit Schenker den Wettkampfkalender durch, wann der Truck wo vor Ort sein muss. Die komplette Logistik mit der Überstellung wird dann von den Spezialisten von DBSchenker übernommen. Das ist schon eine große Erleichterung und ein großer Mehrwert für unser Serviceteam“, schwärmt Chef-Servicemann Guido Scheiber.

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Der Auflieger, der das eigentliche Herzstück ist und mit Zugmaschinen von DBSchenker bewegt wird, spielt dabei alle Stücke. Voll bestückt finden bis zu 400 Paar Ski, sechs permanente Arbeitsplätze sowie ein eigener Umkleidebereich mit Trockenschrank in dem 14 Meter langen Servicemobil Platz. In den kommenden fünf Monaten wird die „Wachskabine auf Rädern“ über 15.000 Kilometer quer durch Finnland, Norwegen, Österreich, Deutschland, Slowenien, Estland und Frankreich zurücklegen.

Um im Weltcup konkurrenzfähig zu sein, bedarf es einer ständigen Optimierung. Schnelle Langlaufski unter den Beine sind mittlerweile essentiell für Spitzen-Platzierungen. Um auf Augenhöhe mit den großen Nationen zu kämpfen war der Umstieg auf einen größeren Servicetruck die logische Konsequenz, weiß Cheftrainer Christoph Eugen: „Das Niveau im Weltcup wird immer höher, dasselbe gilt für den Materialbereich. Deshalb müssen wir auch dort schauen, dass wir konkurrenzfähig sind und bleiben. Der große Truck ist eine große Erleichterung für uns, wir haben mehr Platz und unser Serviceteam ideale Arbeitsbedingungen. Ein großes Danke an den ÖSV und die Sponsoren, die das ermöglicht haben.“

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EXPAFranz-Josef Rehrl und Lukas Greiderer überzeugen sich selbst vom Innenleben des neuen Trucks

Johannes Lamparter schlägt in die gleiche Kerbe: „Sehr cool, der Truck erleichtert uns den Trainings- und Wettkampfalltag enorm. Wir haben mehr Platz zum Umziehen und vor allem unser Serviceteam hat nun super Arbeitsbedingungen. Davon profitieren wir als gesamtes Team, wenn wir uns auch im Servicebereich immer weiterentwickeln.“

Während die Athleten derzeit noch in Innsbruck am Bergisel fleißig Flugmeter sammeln, hat die Reise für das neue Servicemobil in Richtung Finnland schon begonnen. Der Weltcupauftakt in Ruka (FIN) ist zwar erst in zwei Wochen, doch zuvor wird am Polarkreis in Rovaniemi (FIN) bereits fleißig Ski getestet. Und dort wird der Neuzugang erstmalig auf Herz und Nieren geprüft.

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