Ofner fährt in Kanada auf Platz sieben

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Foto: GEPA Katrin Ofner (grünes Trikot) war als Siebente in Nakiska beste Österreicherin. Andrea Limbacher (blaues Trikot) wurde 13.

Als Dritte des kleinen Finales hat Katrin Ofner mit Gesamtrang sieben beim Skicross-Weltcup im kanadischen Nakiska für die beste Platzierung aus österreichischer Sicht gesorgt.

Katrin Ofner holte damit im siebenten Weltcuprennen in dieser Saison ihren sechsten Top-Ten-Platz. "Ich bin mit dem siebenten Rang zufrieden. Ich hatte leichte Probleme mit der Startsektion und war nach dem Start nie ganz vorne dabei. Überholen war auf diesem Kurs schwierig, wenn vor dir niemand einen Fehler gemacht hat. Im Halbfinale und im kleinen Finale sind die Ladies vor mir schlau gefahren und haben mir immer wieder die Tür zugemacht. Eine Top-8-Platzierung ist für mich das Grundziel bei jedem Rennen, aber ich bin zuversichtlich, dass es auch bald mit einem großen Finale klappen wird", meinte Katrin Ofner, die mit der klirrenden Kälte von minus 22 Grad Celsius gut zurechtkam.

"Ich habe mir das Gesicht abgeklebt und einfach viele Schichten angezogen. Beim Fahren hat mich die Kälte nicht beeinträchtigt, durch die Anspannung und das Aufwärmprogramm ist es schon gegangen", ergänzte Ofner. Die Oberösterreicherin Andrea Limbacher, die im Viertelfinale mit der Steirerin im selben Heat gefahren war, rutschte in einem Positionskampf mit Ofner aus und landete an der 13. Stelle. Den Sieg bei den Damen holte sich die Schwedin Sandra Näslund vor der Kanadierin Brittany Phelan und der Schweizerin Fanny Smith.

Bei den Herren erreichten der Niederösterreicher Johannes Aujesky (12.) und der Oberösterreicher Daniel Traxler (15.) das Viertelfinale. Für den Salzburger Adam Kappacher (20.), die Steirer Sandro Siebenhofer (22.) und Robert Winkler (29.) sowie den Tiroler Christoph Wahrstötter (30.) war im Achtelfinale Endstation. Der Kanadier Reece Howden feierte vor seinem Landsmann Kevin Drury und dem Deutschen Daniel Bohnacker seinen ersten Weltcupsieg.

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Foto: GEPAJohannes Aujesky kämpfte gegen die Kälte ebenso wie gegen seine Gegner - am Ende wurde es für den Niederösterreicher Platz zwölf.

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