Österreicher Dritte im Skifliegen

Stefan Kraft Team Vikersund
EXPA/JFK Nach hartem Fight reichte es am Ende für das erste Team-Podest im Skifliegen seit zwei Jahren.

Die rot-weiß-roten Skispringer haben den ersten Podestplatz bei einem Teambewerb im Skifliegen seit zwei Jahren geschafft. Stefan Kraft baut seine Führung in der Raw-Air-Gesamtwertung weiter aus.

Ergebnis Vikersund I 16.03.

Michael Hayböck, Philipp Aschenwald, Daniel Huber und Stefan Kraft haben beim Skifliegen in Vikersund den dritten Platz im Teambewerb belegt. Es ist der erste Podestplatz in einem Skiflug-Teambewerb seit zwei Jahren, als die Österreicher in Vikersund ebenfalls den dritten Platz belegt haben. Der Sieg ging diesmal an das Team aus Slowenien vor Deutschland.

Stefan Kraft hat mit seinen Flügen auf 233 und 239 Meter außerdem seine Führung in der norwegischen Raw-Air-Serie leicht ausgebaut. Der Japaner Ryoyu Kobayashi, der bereits als Weltcup-Gesamtsieger feststeht, ist nun 8,5 Punkte hinter Kraft. Morgen soll in Vikersund der letzte Bewerb der Norwegen-Tour ausgetragen werden. Athleten des ÖSV haben bei den bisher insgesamt acht Bewerben (Damen und Herren) der Raw-Air-Serie stets den Sprung aufs Podest geschafft.

Ich war beim zweiten Sprung schon sehr nervös. Ich habe dem Ryoyu Kobayashi zugeschaut und habe oben gehört, dass er 237 Meter weit war.

Stefan Kraft: "Ich war beim zweiten Sprung schon sehr nervös. Ich habe dem Ryoyu Kobayashi zugeschaut und habe oben gehört, dass er 237 Meter weit war. Die haben den Lautsprecher dort relativ laut aufgedreht. Das hat richtig stark ausgeschaut. Dann habe ich mir gedacht: Ich muss das jetzt zusammenbringen. Ich muss jetzt riskieren. Es war dann sicher einer meiner besten Flüge bisher."

Im zweiten Durchgang waren speziell die Sprünge von Michael Hayböck und Daniel Huber besser. Stefan Kraft springt sowieso super.

Andreas Felder: "Man hat gesehen, dass jetzt am Ende der Saison schon viele Springer ausgebrannt sind. Man kann auf die Konstanz nicht mehr so zählen. Das betrifft uns genauso wie die anderen Nationen. Aber unsere Springer haben wirklich versucht, das Beste zu geben. Im zweiten Durchgang waren speziell die Sprünge von Michael Hayböck und Daniel Huber besser. Stefan Kraft springt sowieso super. Ich bin froh, dass es sich am Ende fürs Stockerl ausgegangen ist."

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