Österreichs Sport fordert rasche Hilfe

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Foto: GEPA ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel fordert eine rasche Entschädigung für die österreichischen Sportvereine.

Im Rahmen eines Medientermins in Wien wiesen heute Sport-Austria-Präsident Hans Niessl, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und ÖFB-Präsident Leo Windtner auf die noch ausständigen konkreten finanziellen Entschädigungen für den Sport hin. "Zahlreiche Vereine stehen vor dem Aus. Eile ist geboten", so der einhellige Tenor der obersten Sport-Funktionäre des Landes. 

Von der Bundesregierung wurde (ebenfalls am Mittwoch) ein mit 700 Millionen Euro dotierter Coronavirus-Hilfsfonds für die Bereiche Sport und Kultur angekündigt. „Rasche Hilfe ist ein ganz wesentlicher Punkt“, so Peter Schröcksnadel. Der ÖSV-Präsident wies aber auch darauf hin, dass ein gemeinsame Topf die Gefahr berge, dass sich „Kultur und Sport auseinanderleben, weil jeder um sein Geld kämpft“.

„Ein fixer Betrag für die Kultur und ein fixer Betrag für den Sport würde aus meiner Sicht mehr Sinn machen." (ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel)

"Wir vom Skiverband hatten zwar Glück, die Saison war Mitte März eigentlich gelaufen und können auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem Sportministerium seit 4. Mai wieder trainieren. Viele Vereine stehen derzeit aber vor einer ungewissen Zukunft. Sehr am Herzen liegt mir auch der Schulsport, den es jetzt einmal nicht geben soll. Es ist völlig unverständlich. Sport in der Schule kann man im Freien ausüben. Wir versäumen so, sehr, sehr viel. Sport ist für die Volksgesundheit ein wesentlicher Faktor.“

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde auch auf einen im Vorfeld angekündigten und hier angehängter Brief verwiesen.

Link zum Video von der Pressekonferenz (ORF TVThek)

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