ÖSV-Herren belegen Rang neun

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Foto: GEPA Schlussläufer Harald Lemmerer überquerte am Ende als Neunter die Ziellinie.

Mit einem souveränen Sieg der norwegischen Mannschaft endete das letzte Rennen der Herren im Zuge des Weltcup-Wochenendes in Antholz (ITA). Sturla Holm Laegreid, Tarjei Boe, Johannes Thingnes Boe und Vetle Sjaastad Christiansen waren sowohl auf der Loipe als auch auf dem Schießstand heute eine Klasse für sich und setzten sich am Ende mit insgesamt nur vier Nachladern und einem großen Vorsprung von 1:57,2 Minuten gegen das Team aus Russland durch. Den dritten Platz sicherte sich die Mannschaft aus Deutschland (+2:04,4 min.).

Österreich in der Formation David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Harald Lemmerer und belegte mit insgesamt sieben Nachladern und einem Rückstand von 3:08,6 Minuten Rang neun.

Rennverlauf:

David Komatz lieferte zu Beginn des Rennens eine solide Vorstellung ab. Vor allem am Schießstand präsentierte sich der Steirer heute treffsicher, leistete sich nur einen Fehschuss und übergab als Zehnter (+39,5 sec.) an Simon Eder. Der Salzburger benötigte wie sein Teamkollege zuvor nur eine Zusatzpatrone, zeigte eine gute Leistung auf der Loipe und positionierte die ÖSV-Staffel zur Hälfte des Rennens auf Rang acht (+47,2 sec.). Anschließend startete Felix Leitner ins Rennen. Nach einer fehlerfreien Liegendserie hatte der Tiroler stehend einige Probleme. Der 25-Jährige benötigte alle drei Zusatzpatronen, konnte jedoch mit Nervenstärke eine Strafrunde verhindern. Am Ende übergab Leitner als Sechster (+2:02,3 min.) an Harald Lemmerer. Österreichs Schlussläufer leistete sich nach einer fehlerfreien Liegendserie stehend zwei Fehlschüsse und überquerte am Ende als Neunter (+3:08,6 min.) die Ziellinie.

STIMME:

David Komatz: „Es war vom Start weg relativ hektisch und die Jungs haben gleich von Beginn an stark Druck gemacht. Ich habe versucht, den Anschluss zu halten und bin dann mit einem Nachlader beim ersten Schießen gut durchgekommen. Stehend habe ich mich darauf konzentriert, ruhig zu arbeiten und das ist mir dann auch sehr gut gelungen. Auf der Schlussrunde habe ich versucht, den Rückstand so gering wie möglich zu halten und nochmal alles herauszuholen.“

Harald Lemmerer: „Ich habe persönlich gut ins Rennen gefunden und dann auch liegend eine saubere Serie absolviert. Beim Stehendschießen habe ich mit diesem einen Fehler extrem gekämpft und leider zwei Nachlader gebraucht, was uns dann vermutlich auch eine bessere Platzierung gekostet hat.“

Wierer gewinnt Massenstart

Beim anschließenden Massenstartrennen der Damen lief es heute aus österreichischer Sicht nicht nach Wunsch. Lisa Hauser hatte am Schießstand große Probleme, musste insgesamt sieben Mal in die Strafrunde abbiegen und belegte am Ende mit einem Rückstand von 3:47,2 Minuten Rang 29.

Der Sieg ging mit zwei Fehlschüssen an Lokalmatadorin Dorothea Wierer. Das Podest komplettierten die Belarussin Dzinara Alimbekava (+ 3,7 sec.) und die Französin Anais Chevalier-Bouchet (+11,6 sec.) mit jeweils einem Fehlschuss.

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