ÖSV-Herren-Staffel in Canmore auf Rang fünf

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Foto: GEPA Der junge Tiroler Startläufer Felix Leitner war mit nur einem Nachlader der zielsicherste Österreicher.

Österreichs Biathlon-Staffel in der Besetzung Felix Leitner, Simon Eder, Dominik Landertinger und Julian Eberhard hat beim Weltcup in Canmore (CAN) den fünften Platz belegt. Nach drei Strafrunden und 11 Nachladern betrug der Rückstand des ÖSV-Quartettes auf die siegreichen Norweger 3:22,2 Minuten. Auf das Podest schafften es zudem die Mannschaften aus Frankreich (+1:10,4) und Russland (1:48,4).

Österreichs Startläufer Felix Leitner benötigte nur eine Zusatzpatrone und übergab als Achter (+43,7 sec.) an Simon Eder. Nach einer fehlerfreien Liegendserie hatte der Sechste des gestrigen Einzelbewerbs mit zwei Nachladern beim Stehendanschlag hart zu kämpfen. Der Salzburger machte drei Plätze gut, verlor aber eine weitere Minute (+1:46,3.) auf das Spitzenduo aus Norwegen und Frankreich. Ähnlich erging es Dominik Landertinger, der als Fünfter ins Rennen ging. Nach einem makellosen Liegendschießen musste der Tiroler stehend zweimal nachladen, konnte dennoch einen weiteren Platz gutmachen und übergab als Vierter (+1:38,4 sec.) an Julian Eberhard. Österreichs Schlussläufer erwischte am Schießstand einen rabenschwarzen Tag (drei Strafrunden), rettete mit einer starken Schlussrunde aber noch Rang fünf.

Stimmen:

Ricco Groß (Herren-Cheftrainer): „Unser Ziel war ein Podestplatz. Da waren wir ganz weit weg. Keiner der Athleten hat auch nur annähernd das gezeigt, was in ihm steckt. Es gab unnötige Fehler, vielleicht auch zuviel taktisches Geplänkel beim Laufen. Im Endeffekt haben wir uns auch noch ein paar Strafrunden eingehandelt. Jetzt müssen wir mit der Situation leben, dass wir heute nur Fünfter geworden sind.“

Simon Eder: „Bis zum Stehendschießen war es gut. Dann habe ich leider viel Zeit verloren, weil ich aufgrund des Windes warten musste. Mit zwei Fehlern anzufangen war brutal, dafür habe ich die anschließende Nervenprobe bestanden. Das Rennen war, was die Temperaturen angeht, schon am Limit, zudem war der Wind leider ein Spielverderber.“

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