ÖSV-Duo belegt in Oberhof Rang zwei

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Foto: GEPA Gemeinsam mit Lisa Hauser belegte Simon Eder in der Single-Mixed-Staffel den zweiten Platz.

Die erste Single-Mixed-Staffel in diesem Jahr endete mit einem Podestplatz für das österreichische Team. Bei teilweise schwierigen Windbedingungen überzeugten Lisa Hauser und Simon Eder in den entscheidenden Phasen des Rennens mit Nervenstärke und belegten mit insgesamt 13 Nachladern, einer Strafrunde und einem Rückstand von 41,5 Sekunden den starken zweiten Platz. Das ÖSV-Duo musste sich heute in Oberhof (GER) nur dem russischen Team in der Formation Anton Babikov und Kristina Reztsova geschlagen geben. Auf Rang drei landete die Mannschaft aus der Ukraine (+1:03,6 min.).

Rennverlauf:

Für das österreichische Duo gelang Simon Eder ein guter Start in den Wettkampf. Nach einem Nachlader beim ersten Liegendschießen zeigte der Routinier eine fehlerfreie Stehendserie und übergab als Vierter mit 6,8 Sekunden Rückstand erstmals an Lisa Hauser. Die Tirolerin hielt sich nach zwei Fehlern beim Liegendschießen noch an der Spitze des Feldes, musste jedoch nach vier Fehlern beim Stehendanschlag eine Strafrunde in Kauf nehmen. Die 28-Jährige übergab anschließend als Siebente mit 22,3 Sekunden Rückstand erneut an Simon Eder.

Der zweite Auftritt in dieser Mixed-Staffel gelang dem Salzburger erneut beachtlich. Nach einer schnellen und fehlerfreien Liegendserie musste Simon Eder bei seinem letzten Stehendschießen zweimal nachladen und positionierte das ÖSV-Duo mit 16,9 Sekunden Rückstand vor dem finalen Auftritt von Lisa Hauser auf Rang vier. Nach zwei Fehlern beim Liegendschießen benötigte die Tirolerin beim letzten Stehendanschlag erneut alle drei Zusatzpatronen, konnte jedoch mit viel Nervenstärke eine Strafrunde verhindern und sicherte damit dem österreichischen Team einen Podestplatz. Am Ende überquerte Lisa Hauser als Zweite mit 41,5 Sekunden Rückstand die Ziellinie.

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Foto: ÖSVSimon Eder und Lisa Hauser durften sich gemeinsam über einen Podestplatz freuen.

STIMMEN:

Simon Eder (Zweiter): „Nach dem gestrigen schlechten Rennen war es heute ein schwieriges Unterfangen, gleich wieder an sich und seine eigene Leistung zu glauben. Dieser Stockerlplatz ist fast unglaublich und ich habe im Vorfeld wirklich nicht damit gerechnet. Aber so ist der Sport – an einem Tag bist du ganz unten und heute mit diesem zweiten Platz wieder weit oben.“

Lisa Hauser (Zweite): „Es ist natürlich richtig cool, hier in Oberhof in der Single-Mixed-Staffel einen Podestplatz zu holen. Beim letzten Mal in Nove Mesto waren wir auch ganz nah dran und heute hat es endlich wieder gereicht für das Stockerl. Es war heute sehr schwierig, vor allem am Schießplatz. Von dem her ist es nochmal umso cooler und freut uns zwei und das gesamte Team natürlich gerade richtig.“

ÖSV-Mixed-Staffel belegt Rang elf
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Foto: GEPADas ÖSV-Team rund um Julia Schwaiger belegte in der ersten Mixed-Staffel der Saison Rang elf.

Im Zuge der Wettkämpfe in Oberhof bestritten die Damen und Herren zuvor auch die erste Mixed-Staffel in dieser Saison. Der Sieg ging dabei in überlegener Manier an die Mannschaft aus Norwegen. Die Skandinavier in der Formation Tarjei Boe, Johannes Thingnes Boe, Ingrid Landmark Tandrevold und Marte Olsbu Roeiseland setzten sich mit insgesamt fünf Nachladern und einem Vorsprung von 23,1 Sekunden gegen das belarussische Team durch. Platz drei ging an das Quartett aus Frankreich (+2:01,3 min.)Österreich in der Formation David Komatz, Felix Leitner, Julia Schwaiger und Katharina Innerhofer belegte mit insgesamt zehn Nachladern und einem Rückstand von 4:26,5 Minuten den elften Platz.

Rennverlauf:

Für Österreich ging Startläufer David Komatz als erster ins Rennen. Der 30-Jährige benötigte nach zwei Fehlern beim Liegend- und einem Fehler beim Stehendschießen insgesamt drei Zusatzpatronen und übergab als 14. mit 45,2 Sekunden Rückstand an Felix Leitner. Der Tiroler zeigte anschließend eine gute Performance, leistete sich in seinem Rennen nur einen Fehlschuss und positionierte die ÖSV-Staffel zur Hälfte des Rennens mit einem Rückstand von 1:24,8 Minuten auf Rang acht. Anschließend waren die Damen gefordert und für Österreich startete Julia Schwaiger ins Rennen. Die Salzburgerin musste nach einer fehlerfreien Liegendserie im Stehendanschlag zwei Fehlschüsse in Kauf nehmen und übergab als Elfte mit einem Rückstand von 2:59,0 Minuten an Katharina Innerhofer. Österreichs Schlussläuferin benötigte nach einem Fehler beim Liegenschießen bei ihrer Stehendserie alle drei Zusatzpatronen, konnte jedoch eine Strafrunde verhindern. Am Ende überquerte die Salzburgerin als Elfte mit einem Rückstand von 4:26,5 Minuten die Ziellinie.

Weiteres Weltcup-Programm Oberhof (GER):

Sonntag, 09.01.2022, Verfolgung Herren, 12.30 Uhr

Sonntag, 09.01.2022, Verfolgung Damen, 14.45 Uhr

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