ÖSV Para-Snowboarder erneut top

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Foto: ÖSV Reinhold Schett (2.v.l.), Rene Eckhart (Mitte) und Patrick Mayrhofer (2.v.r.) zeigten auch im Banked Slalom groß auf.

Nach den erfolgreichen Snowboardcross-Rennen mussten die ÖSV Para-Snowboarder sich in La Molina (ESP) auch noch in zwei Banked Slalom Rennen beweisen. Dabei gab es Podestplätze für Patrick Mayrhofer, Reinhold Schett und Rene Eckhart.

Eine durchwegs gute Leistung konnte erneut Rene Eckhart abrufen, der vor zwei Tagen das erste Mal in seiner Karriere auf dem Podest stand. Beim ersten von zwei Banked Slalom Rennen fuhr er als einziger Österreicher aufs Podium und konnte mit Platz drei sein Ticket für die Weltmeisterschaft in Pyha (Finnland) sichern. „Für mich ging es um viel. Während der Saison haben meine Resultate nicht überzeugt und vielleicht hat auch manchmal einfach a bisserl das Glück gefehlt. Umso glücklicher bin ich, dass ich jetzt mit bei der WM dabei bin. Natürlich wird es richtig schwer in Finnland, WM ist halt immer etwas anderes, aber ich werde alles geben und zeigen was ich kann“, resümierte der Kaunertaler.

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Foto: ÖSVDer Tiroler Rene Eckhart fuhr erneut aiuf das Podium.

Mit Platz vier mussten sich Patrick Mayrhofer und Reinhold Schett im ersten Banked Slalom Rennen zufriedengeben. „Ich würde gerne dem Wetter die Schuld geben, denn immer wieder ist der Nebel reingezogen und ausgerechnet als der Patrick und ich gestartet sind, hatten wir eine weiße Wand vor den Augen. Aber schlussendlich lag es heute an mir. Ich hatte ein paar Patzer drin und die Fehler haben sich halt summiert. Abhaken und morgen besser machen!“ meinte ein selbstkritischer Reinhold Schett nach dem Rennen.

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Foto: ÖSVPatrick Mayerhofer schaffte es im zweiten Slalom in der Klasse UL auf Rang drei.

Schett versprach nicht zu viel und konnte seine Leistung im zweiten Banked Slalom Rennen am Folgetag deutlich steigern. Nach einem verhaltenen ersten Lauf erzielte er im zweiten Durchgang eine gute Zeit und es gelang ihm der Sprung auf Platz drei. Sein Landsmann Eckhart folgte auf Platz vier. Auch Patrick Mayrhofer schaffte es in der Klasse UL auf den dritten Platz hinter dem Australier Patmore und dem Franzosen Montaggioni. Damit liegt der Oberösterreicher gleichauf mit Patmore und die Entscheidung für die kleine Kristallkugel muss auf das letzte BSL-Rennen in Schweden nach der WM vertagt werden. Auch Schett, der momentan den Snowboardcross Gesamtweltcup anführt, muss sich in Schweden bei den letzten zwei Rennen bewehren.

„Es war eine lange und insgesamt erfolgreiche Woche für unser Team. Es freut mich besonders für Rene. Natürlich wäre es auch schön gewesen, wenn Reini und Patrick ihren Vorsprung ausbauen hätten können, aber wir schauen insgesamt optimistisch nach Schweden. Die nächsten zwei Wochen konzentrieren wir uns auf die WM in Finnland, das hat jetzt Priorität“, so ein zufriedener Trainer Jean-Claude Keipes.

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