ÖSV-Staffel knapp am Podest vorbei

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Foto: EXPA Schlussläufer Felix Leitner bewahrte am Schießstand die Nerven und zeigte auch in der Loipe eine starke Leistung.

Schweden hat die Herren-Staffel in Hochfilzen gewonnen. Schlussläufer Sebastian Samuelsson konnte sich in einem spannenden Rennen 4,7 Sekunden vor Norwegens Vetle Sjastad Christiansen durchsetzen. Das Podest komplettierte das Quartett aus Deutschland. Österreichs Team mit Tobias Eberhard, Simon Eder, Dominik Landertinger und Felix Leitner landete mit sieben Nachladern und 41,7 Sekunden Rückstand auf Rang vier. 

Österreichs Startläufer Tobias Eberhard zeigte ein solides Rennen und übergab nach zwei Nachladern im Stehendanschlag als Zehnter (+37,8 sec.) an Simon Eder. Der Routinier musste beim Stehendschießen nur einmal nachladen und brachte Österreich auf Rang vier (+10,5 sec.) vor. Dominik Landertinger zeigte zunächst eine fehlerlose Liegendserie. Mit drei Nachladern im Stehendanschlag strapazierte der Lokalmatador allerdings die Nerven der knapp 11.000 Zuschauer und übergab als Fünfter an Schlussläufer Felix Leitner. Der Youngster, der kurzfristig für den erkrankten Julian Eberhard ins Team rückte, machte seine Sache außerordentlich gut. Einem Nachlader im Liegendschießen folgte eine fehlerlose Finalserie. Am Ende überquerte der 21-jährige Tiroler als Vierter die Ziellinie.

Stimmen:

Tobias Eberhard: „Es war ein solides Rennen und mein Rückstand hielt sich in Grenzen. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden."

Simon Eder: „Ich hatte kalte Hände und beim Nachladen ist mir die Patrone aus dem Finger gerutscht. Das kann passieren, hat aber natürlich Zeit gekostet. Insgesamt war es aber eine ordentliche Leistung. Schade, dass es am Ende nicht für das Podest gereicht hat. Aber Gratulation an Felix, er hat ein super Rennen gemacht."

Dominik Landertinger: „Es waren wohl zwei Fehler zuviel, aber es war schwierig zu schießen. Ich war läuferisch einfach am Limit, da ich das hohe Tempo mitgegangen bin. Aber was soll ich machen. Ich konnte ja nicht abreißen lassen."

Felix Leitner: „Ich bin schnell ins Rennen gegangen und habe auch gut geschossen. In der letzten Runde hatte ich Angst, dass der Russe wieder kommt, aber alles ist gutgegangen. Der Druck war aber schon enorm. Die drei vor mir haben ein super Rennen gemacht, dann habe ich gewusst, es liegt an mir. Ich dachte, jetzt musst du zeigen, was du kannst. Das ist Gott sei Dank gelungen."

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