ÖSV-Team will bei Heimweltcup auf das Podest

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Foto: GEPA Das ÖSV-Paraski-Team ist bereit für den Heimweltcup.

Der Europacup-Auftakt auf der Resterhöhe ist gelungen, nun geht es für Österreichs Paraski-Team auch im Weltcup erstmals in dieser Saison um Spitzenplatzierungen. In Steinach am Brenner (Tirol) stehen von Dienstag bis Freitag gleich vier Rennen auf dem Programm: zwei Super-G und zwei Riesentorläufe.

Den Auftakt machen am Dienstag die Super-G-Asse mit den ersten Speedrennen des Winters, beide Super-G werden an nur einem Tag ausgetragen. In dieser Disziplin rechnet sich Cheftrainer Markus Gutenbrunner besonders gute Chancen aus. „Das Ziel bei einem Weltcup sind immer Podestplätze in allen Kategorien, besonders im Super-G sind auch Siege möglich", so der Coach.  

Die Wetterprognosen für den Heimweltcup sollten ein plangemäßes Durchführen der Rennen erlauben – einzig auf kalte Temperaturen von teilweise bis zu minus 20 Grad müssen sich die Beteiligten einstellen. Mit der Piste ist das österreichische Team bereits bestens vertraut. In der vergangenen Woche absolvierte man auf der Weltcupstrecke drei Trainingstage. „Ich denke, wir können da schon einen gewissen Heimvorteil ausspielen", ist Gutenbrunner optimistisch.

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Foto: GEPACheftrainer Markus Gutenbrunner erwartet sich von seinem Team den ein oder anderen Podestplatz.

Sein Comeback feiert am Dienstag Roman Rabl, seines Zeichens dreifacher Bronzemedaillengewinner der Paralympics von Sotschi. Der Tiroler ist dabei besonders hart im Nehmen, denn bei einem Trainingssturz in der Saisonvorbereitung erlitt er zwei Rippenbrüche im unteren Bereich des Brustkorbs. Ein Test im Monoski am Sonntag fiel letztlich positiv aus, einem Antreten beim Weltcup-Auftakt steht somit nichts im Wege, zumal die Trainingsleistungen vor dem Sturz äußerst vielversprechend waren. Für den Tiroler geht es auch noch darum, die nötigen Punkte zu sammeln, um aus internationaler Sicht die Qualifikationskriterien für die beiden Großereignisse zu erfüllen.

Saisonhöhepunkte sind die Paralympischen Winterspiele im März in Peking und die bereits im Jänner stattfindenden Weltmeisterschaften in Lillehammer/Hafjell.

ÖSV-Aufgebot:

SUPER-G:

Herren: Thomas Grochar, Nico Pajantschitsch, Manuel Rachbauer, Markus Salcher (alle stehend), Roman Rabl (sitzend), Johannes Aigner mit Guide Matteo Fleischmann, Michael Scharnagl mit Guide Florian Erharter (beide sehbehindert)

RIESENTORLAUF:

Damen: Barbara Aigner mit Guide Klara Sykora, Elina Stary mit Guide Celine Arthofer (beide sehbehindert)

Herren: Thomas Grochar, Nico Pajantschitsch, Manuel Rachbauer, Markus Salcher (alle stehend), Markus Gfatterhofer, Roman Rabl (sitzend), Johannes Aigner mit Guide Matteo Fleischmann, Michael Scharnagl mit Guide Florian Erharter (beide sehbehindert)

Zeitplan:         

DIENSTAG, 7. Dezember: beide Super-G-Bewerbe           

09.30 Uhr: 1. Super G          

11.30 Uhr: 2. Super G                   

DONNERSTAG, 9. Dezember: 1. Riesentorlauf     

09.30 Uhr: 1. Durchgang      

12.00 Uhr: 2. Durchgang            

FREITAG, 10. Dezember: 2. Riesentorlauf  

09.30 Uhr: 1. Durchgang      

12.00 Uhr: 2. Durchgang

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