ÖSV-Teams treten Heimreise aus Veysonnaz an

skicross

Aufgrund der weltweiten Reisewarnung, die das Außenministerium am Donnerstagabend wegen des Coronavirus ausgesprochen hat, werden das Snowboardcross- und Skicross-Team des ÖSV, die sich derzeit beim Weltcupfinale in Veysonnaz in der Schweiz befinden, am Freitag die Heimreise antreten.

Die Skicrosser werden damit an dem am Samstag geplanten letzten Saisonrennen nicht mehr teilnehmen. Die Snowboarder kehren unmittelbar nach dem Abschlussbewerb, der von Sonntag auf heute Freitag (Start 13.30 Uhr) vorverlegt wurde, nach Österreich zurück.

"Die Gesundheit der Athleten und Betreuer steht für den ÖSV an oberster Stelle, daher ist uns eine rasche und reibungslose Rückkehr nach Österreich sehr wichtig. Wir sind uns als großer Sportverband in der momentanen Ausnahmesituation unserer sozialen Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst, deshalb setzen wir die Empfehlungen und Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung auch konsequent um. So haben wir den nationalen Wettkampfbetrieb eingestellt und zunächst bis Mitte nächster Woche auch das Verbandsbüro in Innsbruck geschlossen und den Betrieb auf 'Home Office' umgestellt", erklärt ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel.

ÖSV-Maßnahmen:
  • Jeglicher Wettkampfbetrieb ist eingestellt. Der ÖSV trägt bis auf weiteres keine Wettkämpfe und Veranstaltungen aus.
  • Das ÖSV-Verbandsbüro stellt auf Home Office um.
  • Bis auf weiteres gibt es keinerlei Sitzungen (Saisonanalyse, Planungssitzung etc.). Besprechungen sind ausschließlich in Form von Videokonferenzen bzw. Onlinebesprechungen abzuhalten.
  • Alle Schneekurse und jegliches Schneetraining sind bis auf weiters abgesagt!
  • Athletik- und Konditionstraining ist für die Athletinnen jederzeit möglich. Allerdings nicht in Kursform, sondern in Form von Heimtraining und individuellem Outdoortraining. Von Indoor-Training in öffentlich zugänglichen Räumen wird dringend abgeraten.

"Im Zentrum aller ÖSV-Maßnahmen steht, die sozialen Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren." (Sportdirektor Toni Giger)

Die verantwortungsvolle Haltung im engeren und auch weiteren gesellschaftlichen Umfeld eines jeden Einzelnen ist entscheidend um die Verbreitung der COVID-19 zu verhindern. "Das macht es notwendig unsere Aktivitäten in diesem Sinne zu bewerten, und gegebenenfalls zu verschieben, abzusagen oder in veränderter Form abzuhalten. Wir erwarten uns, dass alle unsere Aktiven und Betreuer die dringend empfohlenen Verhaltensempfehlungen im täglichen Leben einhalten", erklärt ÖSV-Sportdirektor Toni Giger.

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