Payer und Auner fahren aufs Podium

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Foto: FIS/Miha Matavz Die Top 3 bei den Herren: Alexander Payer (AUT/2.), Aaron March (ITA/1.), Arvid Auner (AUT/3.).

Zwei Stockerlplätze sind die rot-weiß-roten Raceboarder beim Weltcup-Parallelslalom in Berchtesgaden (GER) herausgefahren! Der Kärntner Alexander Payer musste sich im großen Finale dem Italiener Aaron March um 0,08 Sekunden geschlagen geben und wurde Zweiter. Der Steirer Arvid Auner behielt im kleinen Finale in einem weiteren österreichisch-italienischen Duell gegen Edwin Coratti um eine Hundertstelsekunde die Oberhand und holte als Dritter seinen ersten Podestplatz im Weltcup.

Aaron March war der Mann des Tages! Der 34-jährige Italiener sicherte sich mit dem Tageserfolg auch die große Weltcupkugel für den Sieg in der Parallel-Gesamtwertung sowie kleines PSL-Kristall. Die Weichen zu diesem "Hattrick" stellte March im Viertelfinale, in dem er mit dem Salzburger Andreas Prommegger seinen härtesten Konkurrenten im Kampf um den Gesamtweltcup um eine Hundertstel bezwang. "Das hat es bisher wohl noch nie gegeben, dass ein direktes Duell um Sieg oder Niederlage im Gesamtweltcup entscheidet. Aaron und ich haben uns in diesem Lauf nichts geschenkt, am Ende haben ein paar Zentimeter für ihn den Ausschlag gegeben. Im ersten Moment war ich natürlich enttäuscht, andererseits muss man über eine ganze Saison einiges richtig gemacht haben, wenn man am Ende Weltcupzweiter wird", sagte Andreas Prommegger, der Tagessechster wurde und in der Parallelwertung hinter March (424) mit 339 Zählern auf Rang zwei landete.

Alexander Payer durfte sich mit Platz zwei über den ersten Weltcup-Stockerlplatz in einem Einzelrennen seit Jänner 2018 in Lackenhof (PGS) freuen. "Mein Ziel vor dem Rennen war, unter die Top 16 zu fahren, weil ich es dann in jedes Finale in dieser Weltcupsaison geschafft hätte. Diese Konstanz bedeutet mir sehr viel, daher war ich sehr erleichtert, als ich dieses Ziel erreicht hatte. Im Finale habe ich mich von Lauf zu Lauf gesteigert. Die Saison auf dem Podest zu beenden, ist eine große Motivation für die Vorbereitung auf den kommenden Winter", sagte Alexander Payer, der im Gesamtweltcup unmittelbar vor Benjamin Karl als Fünfter zweitbester Österreicher wurde. In der PSL-Wertung reihte sich Payer als bester ÖSV-Boarder unmittelbar vor Prommegger an der vierten Stelle ein.

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Foto: GEPADer Kärntner Alexander Payer musste sich im großen Finale dem Italiener Aaron March nur um 0,08 Sekunden geschlagen geben.

"Es war ein unbeschreibliches Gefühl, bei der Siegerehrung als Dritter aufgerufen zu werden – und das beim letzten Rennen der Saison! Dabei hat der Tag nicht wirklich gut begonnen. Der Kurs war ziemlich gerade gesteckt, was mir eigentlich gar nicht so liegt. Und dann habe ich auch noch den ersten Quali-Lauf ziemlich verbremst, aber mit voller Attacke im zweiten habe ich es als 14. noch in das Finale geschafft. Dort ist es dann von Neuem losgegangen. Dass ich das kleine Finale um eine Hundertstel gewonnen habe, habe ich im ersten Moment gar nicht mitbekommen. Ich habe in den letzten vier, fünf Toren noch einmal Vollgas gegeben und auf der Ziellinie die Hand nach vorne gerissen. Es ist so cool, dass es für das Podest gereicht hat", freute sich Arvid Auner über Platz drei. Die Platzierungen der weiteren ÖSV-Boarder: 12. Lukas Mathies, 18. Fabian Obmann, 19. Benjamin Karl, 22. Aron Juritz.

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Foto: GEPADer Steirer Arvid Auner fuhr mit Rang drei in Berchtesgaden seinen ersten Podestplatz im Weltcup heraus.

Bei den Damen erreichten Julia Dujmovits (5.), Sabine Schöffmann (7.) und Daniela Ulbing (8.) das Viertelfinale. Claudia Riegler (16.) musste sich im Achtelfinale der späteren Siegerin Julie Zogg (SUI) geschlagen geben. Zogg gewann vor den beiden Deutschen Selina Jörg und Carolin Langenhorst. Damit holte sich Zogg auch die PSL-Kristallkugel, Ulbing belegte in der Disziplinenwertung als beste Österreicherin Rang fünf. Der Gesamtweltcupsieg ging an die Deutsche Ramona Hofmeister. Riegler, Schöffmann und Ulbing reihten sich auf den Plätzen acht bis zehn ein.

Das weitere Programm:

Sonntag, 21. März 2021:
09.30 Uhr: Mixed-Teambewerb

TV-Hinweis:
ORF SPORT+ zeigt den Mixed-Teambewerb am Sonntag, 21. März 2021 ab 09.25 Uhr LIVE!

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