"Piste so gut wie nie"

kriechmayr
GEPA Vincent Kriechmayr ist beeindruckt vom Zustand der Lauberhornabfahrt.

Die ÖSV-Asse tasteten sich im ersten Training an die Lauberhornabfahrt in Wengen (SUI) heran. 

Am Dienstag stand das erste Abfahrtstraining auf der legendären Lauberhornabfahrt in Wengen auf dem Programm. Für die Athleten war dies ein erstes Abtasten mit der berüchtigten Strecke. Schnellster im ersten Training war der Schweizer Mauro Chaviezel, mit 0,10 Sek. Rückstand wurde der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle Zweiter und Platz drei ging an den Mitfavoriten aus Italien Dominik Paris (+0,14 Sek.). Bester Österreicher wurde Johannes Kröll auf Rang 5 (+0,52 Sek.). Matthias Mayer schwang mit 1,22 Sek. Rückstand als 13. ab, Max Franz wurde 18. (+1,45 Sek.), Christian Walder mit +1,58 Sek. 22., Otmar Striedinger 29. (+1,93 Sek.), Rückkehrer Niklas Köck hatte 3,06 Sek. Rückstand und wurde 41., Vincent Kriechmayr, nach einem Fehler im Kernen-S, 51. (+3,85 Sek.), Stefan Babinsky 52. (+3,86 Sek.) und Johannes Strolz 74. (+7,69.). Daniel Danklmaier schaffte es leider nicht ins Ziel.

Überbewerten darf man dieses erste Training naturgemäß noch nicht. In erster Linie galt es für die Athleten, sich mit der Strecke und den Bedingungen vertraut zu machen.

Ergebnis 1. Training Dienstag

„Die Piste präsentiert sich so gut wie noch nie zuvor. Sie ist sehr kompakt, stellenweise viel Wasser drinnen, aber sehr schön. Man merkt schon beim Training, dass es heuer richtig schnell dahingeht und es ist wirklich herausfordernd. Ich bin immer gerne in Wengen, nicht nur weil ich letztes Jahr hier gewonnen habe. Es ist eines meiner Lieblingsrennen und der Flair ist etwas ganz Spezielles. Ich freue mich schon sehr auf das Rennen.“

Vincent Kriechmayr

Die Athleten zeigten sich durch die Bank begeistert von der Strecke, welche sich in einem hervorragenden Zustand präsentiert. Die Piste weißt heuer weniger Schläge auf und ist sehr kompakt. Schon beim ersten Training ging es richtig flott zur Sache, wie die ÖSV-Athleten bestätigten.

„Es ist relativ glatt und eisiger als bei der Besichtigung gedacht, aber in einem top Zustand. Meine Akkus sind voll und ich bin für die nächsten Wochen gerüstet. Wengen ist eine extrem schöne Abfahrt und hat von oben bis unten etwas zu bieten. Es ist ein Traum hier zu fahren.“

Matthias Mayer

kroell
GEPAJohannes Kröll wurde als Fünfter bester Österreicher im ersten Training in Wengen.

„Ich habe mich ganz gut gefühlt im Training, bin sehr zufrieden und so soll es jetzt weiter gehen in den nächsten Tagen. Letztes Jahr bin ich die Strecke zum ersten Mal in voller Länge gefahren. Heuer weiß ich schon, was auf mich zukommt, das macht es leichter. Die Strecke ist in einem Weltklasse Zustand.“

Johannes Kröll

Das heutige Mittwochs-Training wurde gestrichen. Morgen Donnerstag steht um 12:30 Uhr ein weiteres Training in Wengen auf dem Programm.

Am Freitag folgt die Super-Kombination (1.DG 10:30 Uhr, 2. DG 14:00 Uhr), am Samstag die Lauberhornabfahrt (12:30 Uhr) und am Sonntag folgt der Slalom (1. DG 10:15 Uhr, 2. DG 13:15 Uhr). Alle Bewerbe sind live in ORF1 zu sehen.

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