Planica: Hauke siegt, Tritscher Dritter

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Foto: ÖSV

Am dritten und letzten Tag des Continental-Cup Wochenendes in Planica (SLO) gewann Max Hauke den Skating Bewerb über 20 Kilometer mit Massenstart. Der 26-jährige Steirer setzte sich mit einem Vorsprung von 6,8 Sekunden auf den zweitplatzierten Dominik Bury (POL) durch und feierte somit seinen ersten Continental-Cup Sieg in der allgemeinen Klasse.

Max zeigte sich mit seiner heutigen Leistung zufrieden, besonders im Hinblick auf die WM:

„Das war ein gutes Rennen. Am Anfang habe ich schon ein bisschen gespürt, dass ich jetzt viel trainiert habe, aber dann habe ich eigentlich gut Druck machen können. In der letzten Runde, so drei bis vier Kilometer vor dem Ziel, konnte ich mich absetzen und habe dann mit einem guten Vorsprung gewonnen. Die Form passt sehr gut – ich habe gut trainiert. Jetzt mache ich noch eine kurze Pause damit ich dann wirklich wieder ganz frische Beine habe für die WM.“

Auch Teamkollege Bernhard Tritscher gelang mit dem dritten Platz der Sprung auf das Podest. Er blieb knappe 8,3 Sekunden hinter Hauke und zeigte sich kurz vor der WM ebenfalls in Top-Form. Junior Mika Vermeulen schaffte mit einem 10.Rang im U20 Bewerb ebenfalls den Sprung in die Top 10. 

Bei den Damen beendete Lisa Unterweger das Rennen über 15 Kilometer mit einem Rückstand von 1:21 Minuten auf die Tagessiegerin Ilaria Debertolis (ITA) auf dem 19.Rang. Juniorin Anna Juppe schloss das letzte Rennen des Wochenendes mit einem 12. Platz in der Kategorie U20 ab.

Platz vier für Luis Stadlober

Nachdem der Sprint am Freitag nicht ganz nach seinen Vorstellungen verlaufen war, verpasste Luis Stadlober am Samstag im zweiten Bewerb des Contintenalcup-Wochenendes in Planica (SLO) den Sprung auf das Podest nur knapp. Der 27-jährige Salzburger erreichte im 15 Kilometer-Rennen in der klassischen Technik mit einem Rückstand von 1:10 Minuten auf Tagessieger Alexey Poltoranin (KAZ) den vierten Platz. Auf den Drittplatzierten Dominik Bury (EST) fehlte Stadlober nur eine Sekunde.

„Heute ist es gut gelaufen. Planica ist sowieso eher meine Strecke, weil es vom Gelände her nicht so schwer ist und da muss man dann klassisch auf Zug laufen. Das ist meine Stärke – da wo andere schieben laufe ich immer noch klassisch – langer Schritt, langer Zug. Es ist sehr knapp hergegangen zum Schluss. Der Pole war eben eine Sekunde vor mir, der Franzose knapp hinter mir. Poltoranin ist eine Minute vorne, aber der kann auch aufs Podest laufen im Weltcup. Von dem her bin ich sehr zufrieden. Das war das beste Conticup-Ergebnis von mir,“

bilanzierte Luis das Rennen. 

Nächster und letzter Rennstopp vor der WM ist der Weltcup in Cogne (ITA) kommendes Wochenende.

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