Rohrweck nach packendem Final-Heat Dritter

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Foto: GEPA Johannes Rohrweck (blaues Trikot) holte als Dritter in Blue Mountain den nächsten Podestplatz für das ÖSV-Skicross-Team.

Johannes Rohrweck hat mit Rang drei beim Weltcup im kanadischen Blue Mountain für den nächsten Podestplatz der ÖSV-Skicrosser gesorgt, nachdem Daniel Traxler in der Vorwoche bei den beiden Rennen in Idre Fjäll (SWE) schon Zweiter und Dritter geworden war.

Der Oberösterreicher führte den Final-Heat lange Zeit an, ehe im unteren Streckenteil die Konkurrenten wieder zu Johannes Rohrweck aufschließen konnten. Das Finish verlief dann dramatisch: Nachdem zunächst der Kanadier Brady Leman am Österreicher vorbeigegangen war, holte der Schweizer Marc Bischofberger im Duell um Platz zwei beim Sprung auf die Zielgerade Rohrweck von den Beinen und kam dabei auch selbst zu Sturz. Dadurch erbte hinter dem siegreichen Lokalmatador Leman der französische Weltcup-Führende Bastien Midol Platz zwei. Rohrweck rappelte sich nach dem Crash mit Bischofberger schneller hoch als der Eidgenosse und eroberte als Dritter seinen ersten Weltcup-Podestplatz seit Dezember 2015 in Innichen.

"Es ist ein schönes Gefühl, wieder auf dem Podium zu stehen. Im großen Finale habe ich mir kurz gedacht, mein Vorsprung könnte sogar für den Sieg reichen, aber dann haben meine Gegner noch einmal den Turbo gezündet. Zum Glück ist mir beim Sturz nichts passiert, das hätte auch anders ausgehen können. Ich freue mich sehr darüber, dass ich nach meiner Verletzung in der vergangenen Saison jetzt wieder imstande bin, um Siege mitzufahren", sagte Johannes Rohrweck, der im Dezember 2017 beim Heim-Weltcup im Montafon einen Kreuzbandriss erlitten hatte.

Mit dem Vorstoß in das Viertelfinale landeten der Steirer Robert Winkler und der Niederösterreicher Johannes Aujesky auf den Plätzen zwölf und 14. Für den Oberösterreicher Daniel Traxler (17.), den Salzburger Adam Kappacher (27.) und den Steirer Sandro Siebenhofer (29.) kam jeweils im Achtelfinale das Aus.

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Foto: GEPAAndrea Limbacher (blaues Trikot) verpasste den Einzug ins große Finale im Duell mit Fanny Smith (rotes Trikot) denkbar knapp.

Bei den Damen reihte sich Andrea Limbacher als Dritte des kleinen Finales in der Endabrechnung an der siebenten Stelle ein. Im Semifinale hatte sich die Oberösterreicherin im Duell um Position zwei und den damit verbundenen Einzug in das große Finale der späteren Siegerin Fanny Smith (SUI) hauchdünn in einem Fotofinish geschlagen geben müssen. Hinter Smith belegten die Kanadierin Marielle Thompson und die Französin Alizee Baron die Ränge zwei und drei.

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