Prommegger feiert seinen 20. Weltcupsieg

20200125_prommegger
Foto: GEPA Andreas Prommegger durfte sich beim Parallelslalom in Piancavallo über seinen 20. Weltcupsieg und 50. Podestplatz freuen.

Andreas Prommegger hat mit einem Erfolg im großen Finale über den Italiener Roland Fischnaller den Weltcup-Parallelslalom in Piancavallo (ITA) gewonnen. Der Salzburger durfte sich nicht nur über seinen 20. Weltcupsieg (19 Einzel, 1 Team), sondern auch über den 50. Podestplatz (44 Einzel, 6 Team) in seiner Karriere freuen. 

Mit dem zweiten Saisontriumph im Parallelslalom nach Bannoye (RUS) Anfang Dezember hat Prommegger mit 2.260 Punkten auch die Führung im PSL-Weltcup vor Fischnaller (1.750) übernommen. Nach Platz drei in der Qualifikation schaltete Prommegger im 16er-Finale zunächst die beiden Italiener Mirko Felicetti (+0,43) und Gastein-Sieger Daniele Bagozza (+0,28) aus, ehe er im Semifinale auch den Deutschen Stefan Baumeister um zwei Hundertstelsekunden in die Knie zwang. Im Duell zweier 39-jähriger Routiniers setzte sich Prommegger letztlich im großen Finale auch gegen Fischnaller um 0,30 Sekunden durch. Rang drei ging an Baumeister.

"Es waren heute einige brenzlige Situationen dabei. Im zweiten Quali-Lauf war die Piste schon ziemlich mitgenommen, und im Achtelfinale hat es mich im oberen Teil komplett verdreht, aber zum Glück bin ich noch irgendwie stehen geblieben. Im Semifinale gegen Stefan Baumeister war eine 'Rakete' notwendig, um zu gewinnen, und auch im großen Finale gegen 'Fisch' (Roland Fischnaller, Anm.) ist mir alles aufgegangen. 20 Weltcupsiege und 50 Podestplätze sind Zahlen, auf die ich sehr stolz bin. Das macht den heutigen Erfolg noch spezieller", freute sich Andreas Prommegger.

Der Kärntner Alexander Payer musste sich nach einem Auftaktsieg über Edwin Coratti (ITA) im Viertelfinale Fischnaller beugen und wurde als zweitbester Österreicher Siebenter. Der Steirer Sebastian Kislinger reihte sich an der 15. Stelle ein. Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Herren: 31. Fabian Obmann, 33. Benjamin Karl, 34. Arvid Auner, 38. Aron Juritz. Lukas Mathies musste krankheitsbedingt auf einen Start verzichten.

Bei den Damen hielt Daniela Ulbing nach einem Erstrundenerfolg über Tsubaki Miki (JPN) auch das Viertelfinale gegen die spätere Siegerin Julie Zogg (SUI) lange offen. Kurz vor dem Ziel kam die Kärntnerin jedoch nicht mehr von der Kante und erreichte deshalb das nächste Tor nicht. "Der erste Quali-Run war noch ziemlich bescheiden, doch alle anderen Läufe waren heute okay. Gegen Julie Zogg wollte ich im Finish noch etwas nachlegen, aber leider habe ich das nicht ganz durchziehen können", bilanzierte Daniela Ulbing.

20200114_ulbing
Foto: GEPADaniela Ulbing musste sich nach hartem Kampf im Viertelfinale der späteren Siegerin Julie Zogg geschlagen geben.

Claudia Riegler musste sich im Achtelfinale der Slowenin Gloria Kotnik geschlagen geben und wurde Zehnte. Jemima Juritz landete nach ihrem Auftakt-Aus gegen Ramona Hofmeister (GER) auf Rang 14. Sabine Schöffmann verpasste als 19. der Qualifikation den Sprung in das 16er-Finale. Zogg gab im großen Finale der Deutschen Selina Jörg das Nachsehen, Hofmeister wurde Dritte.

Das weitere Programm beim Parallel-Weltcup in Piancavallo (ITA):

Sonntag, 26.01.2020:
14.00 Uhr: Mixed-Team-PSL

TV-Hinweis:
Die ORF-TVthek überträgt den Mixed-Teambewerb in Piancavallo (ITA) am Sonntag, 26.01.2020, ab 13.55 Uhr LIVE! ORF SPORT+ zeigt das Rennen ab 14.30 Uhr ebenfalls LIVE!

Weitere Meldungen