Puchner siegt - Schmidhofer holt Abfahrtskristall

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Foto: GEPA Nici Schmidhofer jubelt über ihr erstes Abfahrtskristall.

Das heutige Abfahrtsrennen beim Weltcupfinale in Soldeu (AND) endete mit einem historischen Dreifach-Erfolg für die ÖSV-Ladies. Nach 2007 ging die kleine Kristallkugel in der Abfahrt erstmals wieder nach Österreich, mit Nici Schmidhofer als Disziplinensiegerin, vor Stephanie Venier und Ramona Siebenhofer. Den Abfahrtssieg holte sich sensationell Mirjam Puchner. 

Zum Ergebnis

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Foto: GEPAEin historisches Bild, dass es seit 2007 so nicht mehr gegeben hat.

Nicole Schmidhofer ging mit einem sicheren Polster von 90 Punkten Vorsprung ins Rennen und ein 11. Platz reichte, um sich Abfahrtskristall zu sichern. „Ich habe es noch nicht wirklich realisiert, einfach unglaublich, dass ich die Kugel jetzt in meinen Händen halten darf. Wenn mir am Anfang der Saison wer gesagt hätte, einer von uns ist unter den drei, hätte es uns schon mega getaugt. Jetzt stehen wir gemeinsam zu dritt oben, das macht es um so viel schöner und darauf bin ich sehr stolz,“ so die 29-Jährige. Mit einem achten Platz schaffte Stephanie Venier noch den Sprung von Rang vier auf zwei in der Disziplinenwertung, Ramona Siebenhofer konnte durch einen schweren Fehler nicht punkten und wurde schlussendlich Dritte hinter ihren beiden Teamkolleginnen.

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Foto: GEPAErster Sieg seit drei Jahren für Mirjam Puchner (mi.) vor Viktoria Rebensburg (li.) und Corinne Suter.

Das heutige Rennen war geprägt von unterschiedlichen Windverhältnissen und gegen Ende wurde das Ergebnis noch einmal auf den Kopf gestellt. Mirjam Puchner sorgte für einen Überraschungssieg, die nach ihrer Verletzung einen harten Kampf zurück hatte. „Die Zeit nach der Verletzung war sehr schwierig und nach den ersten Rennen in dieser Saison wusste ich nicht, ob das Ganze noch eine Zukunft hat. Ich wusste, es wird nicht einfach und umso glücklicher bin ich über diesen schönen Saisonabschluss,“ freut sich die Salzburgerin über ihren zweiten Weltcupsieg. Die Deutsche Viktoria Rebensburg belegte Rang zwei (+0,03 sec,), vor der Schweizerin Corinne Suter (+0,08 sec.). Tamara Tippler wurde sehr gute Fünfte und Ricarda Haaser konnte als 15. noch punkte sammeln. 

Kein gutes Ende nahm das Rennen für Cornelia Hütter, die sich zum dritten Mal in dieser Saison verletzte. Die Steirerin trug bei einem Sturz eine Knieverletzung und Schulterluxation davon und wird nach ihrer Rückreise in Innsbruck genauer untersucht.

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