Rang 4 für Müllauer beim Big-Air-Weltcup in Copper 

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Salzburger souverän in den Top-5 beim heutigen Big-Air Weltcup in Copper Mountain (USA)

Bei einem spannenden und technisch anspruchsvollen Big-Air Weltcup Finale in Copper Mountain, konnte Müllauer mit zwei spektakulären Sprüngen seine internationale Klasse unter Beweis stellen. Der Salzburger erreichte mit einer Gesamtpunktzahl von 170.50 Punkten den 4. Rang und verpasste nur knapp das Podest in Copper Mountain (USA). Der Sieg geht an den Norweger und Olympiasieger BirkRuud vor Newcomer TimotheSivignon (FR) und SebastiaSchjerve (NOR).

Ein spektakuläres Big-Air Weltcupfinale wurde heute in Copper Mountain (USA) ausgetragen, bei dem der Salzburger, Lukas Müllauer, Nervenstärke zeigte. „So wie das Finale heute angefangen hat, mit einem Crash im ersten Durchgang, dachte ich mir schon, dass es heute eine harte Nummer wird.“ Das heutige Big-Air Weltcup Wettkampf Format bestand aus drei Durchgänge, bei dem die besten zwei Sprünge gewertet wurden. Im ersten Durchgang zeigte Müllauer einen „Switch Double 18“ den er leider überdrehte und zu Sturz kam. Im zweiten Durchgang versuchte der Salzburger seinen „Switch Double 18“ erneut, und konnte damit seine ersten Punkte an diesem Tag anschreiben. Im dritten Durchgang zeigte Müllauer einen „Double 1980 Blunt Grab“ den er souverän jedoch nicht ohne kleinere Fehler landen konnte. „What a day! - Den 19er hätte ich definitiv noch besser machen können, aber so bin ich jetzt wirklich zufrieden mit dem heutigen Tag und mit meinem 4 Platz!“, strahlt Müllauer. „Rang 4 beim heutigen Finale ist natürlich sehr zufriedenstellend. Lukas konnte heute ganz vorne mitmischen und zeigen, was er drauf hat. Trotz seines nicht ganz perfekten dritten Sprungs noch immer in den Top 5 zu sein, zeigt das hohe Tricklevel und auch das Podiums-Potenzial von Lukas. Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag.“, so Martin Premstaller (Cheftrainer Freeski).

Mit einem 11 Rang verpasste Matej Svancer nur knapp den Einzug in das Finale der besten 10 Herren. Lediglich 1.75 Punkte fehlten dem Salzburger zum Finaleinzug. Svancer zeigte in der Qualifikation einen NBD (never-be-done) Sprung, der sich durch seine komplexe und herausfordernde Landung auszeichnet. „Natürlich war es bei Matej super bitter, aber sein Nosebutter double 16 mit einem 'Nose-heavy landing' auf tail press und wieder zurück auf switch in der Landung, wird sicher im Gedächtnis bleiben. Diese komplexe Landung wurde noch von niemanden auf der Welt gemacht. Die Judges waren bei dieser Trickbewertung auch redlich überfordert, da der Sprung nicht durch seine Rotation, sondern seine Landung an Schwierigkeit gewinnt. Diesen Sprung in ein Ranking einzusortieren war eine große Herausforderung, daher geht hier keine Kritik an die Jury bei der Bewertung dieser Freeski-Neuheit“, so Premstaller. Der Vorarlberger, Julius Forer, zeigte heute in Copper zwei souveräne Sprünge und nimmt mit Rang 28 wichtige Erfahrungen sowie erste FIS-Punkte mit.

Lara Wolf zeigte in der Qualifikation einen sehr soliden „Switch Bio 9 Saftey Grab“, welcher mit 78.00 Punkte bewertet wurde. Die Tirolerin landete auf dem 9. Rang und verpasste ebenfalls nur knapp den Einzug in das Finale der besten 8 Damen. „Bei Lara war es ebenfalls sehr schade, dass es nicht für ein Finale gereicht hat. Ich bin aber überzeugt, dass wir auch hier auf dem richtigen Weg und Lara schon bald vorne mitspielen kann. Nun liegt der Fokus auf einem guten weiteren Training.“, so Premstaller.

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