Rang vier für Tippler

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Foto: GEPA Tamara Tippler wurde beim Super-G in St. Anton Vierte

Beim zweiten Rennen (Super-G) in St. Anton am Arlberg wurde Tamara Tippler erneut beste Österreicherin. Bei einem von vielen Ausfällen geprägten Rennen verpasste die Steirerin das Podest als Vierte nur knapp. Sehr stark präsentierte sich Ariane Rädler, sie fuhr mit Startnummer 34 auf den siebenten Rang. Insgesamt schafften es fünf ÖSV-Damen unter die Top-15! Der Sieg ging an die Schweizerin Lara Gut-Behrami, vor Marta Bassino (ITA) und Corinne Suter (SUI). 

Der Super-G in St. Anton wurde von einer schwierigen Kurssetzung und vielen Ausfällen geprägt. Der hohe Speed und die kurzen Torabstände, vor allem im unteren Teil, machten eine fehlerfreie Fahrt beinahe unmöglich. Tamara Tippler bewältigte den schwierigen Kurs als beste Österreicherin und klassierte sich auf dem vierten Rang - es fehlten 0.25 Sekunden auf das Podest. Nach dem gestrigen Podestplatz war die Steirerin mit ihrer heutigen Leistung nicht ganz zufrieden.

"Es geht sicher noch besser, aber es sind im unteren Teil extrem enge Abstände zwischen den Toren und mit den Wellen dazwischen lässt es nicht aus. Es ist ein richtiger Fight, das ist Action und es ist richtig lässig auch von unten zuzusehen - so soll es sein. Zum Fahren war es sehr schwierig, ich war nur am kämpfen und teilweise schon unsauber am Limit, aber ich glaube fehlerfrei geht heute nicht." Tamara Tippler

Einen sehr starken Lauf zeigte Ariane Rädler. Die 25-jährige Vorarlbergerin fuhr mit Startnummer 34 auf den siebenten Rang und holte sich damit ihr bestes Weltcupergebnis. Mit einem Rückstand von 1.37 Sekunden wurde sie zweitbeste Österreicherin.

"Es war ziemlich anspruchsvoll, es war ziemlich schnell, es war unruhig, aber das sind genau die Bedingungen, bei denen ich mich wohl fühle. Die letzten Tage habe ich mich durch das wenige Training unsicher gefühlt, und heute habe ich gedacht, ich vertraue auf mich und habe das dann so gemacht. Ich wusste, dass es eine schwierige Kurssetzung ist und dass Fehler passieren können und dadurch habe ich auch gewusst, dass ich noch mehr pushen muss, dass kein Ausfall passiert." Ariane Rädler

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Foto: GEPAAriane Rädler wurde starke Siebente

Drittbeste Österreicherin wurde die Tirolerin Stephanie Venier. Sie schaffte es mit einem Rückstand von 1.67 Sekunden als Neunte unter die Top-10. Auch für sie war es ein Kampf vom Start bis in das Ziel.

"Man ist heute nicht viel langsamer als in der Abfahrt. Es geht schon ziemlich zur Sache, der Speed ist da, dann sind wieder extreme Kurven dabei, fehlerfrei ist da heute, wie man gesehen hat, noch keine runter gekommen. Der Super-G ist richtig lässig mit den Wellen heruntergesetzt worden, man muss sauber fahren, die Wellen nutzen und den Ski laufen lassen. Es ist oft nicht so einfach, dann kommt ein Fehler, dann musst du dich wieder auf das nächste konzentrieren und so zieht sich das über den ganzen Lauf." Stephanie Venier

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Foto: GEPAVenier wurde im Super-G von St. Anton drittbeste ÖSV-Dame

Insgesamt schafften es fünf ÖSV-Damen unter die Top-15. Ricarda Haaser verpasste die Top-10, als Elfte, knapp und Rosina Schneeberger fuhr mit Startnummer 38 auf den 13. Rang.

Endergebnis

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