Rang fünf für Wolf in Silvaplana

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Credits: Ethan Stone / downdays.eu

Freeski Weltcupfinale am Corvatsch

Beim heutigen Weltcupfinale beendete Lara Wolf (T) die Saison mit einem Top 5 Ergebnis und Lukas Müllauer (S) erreichte den 14 Rang. Im Corvatsch Park konnten die rot-weiß-roten Freeskier heute zeigen, dass Sie zur internationalen Weltklasse gehören. Denn auf 2.702m wurden heute im Corvatsch Park spektakuläre Tricks auf Rails und Kickern gezeigt.

Neben einem enorm starken Teilnehmerfeld konnte Lara Wolf mit dem fünften Rang erneut ihre internationale Klasse zeigen. „Mir ist es heute im Großen und Ganzen gut gegangen, leider waren meine Runs nicht ganz fehlerfrei, was natürlich ärgerlich ist. Das Potenzial im zweiten Lauf war sicherlich da für ein Podium, leider habe ich beim ersten Kicker über rotiert und konnte so den Sprung nicht sauber landen. Dass ich trotz dieses Fehlers einen 70.25 Punkte Score bekommen habe, zeigt, dass in diesem Run sicherlich Luft nach oben gewesen wäre“, resümiert Wolf den heutigen Wettkampf. Zufrieden, blick die junge Tirolerin auf eine erfolgreiche Saison mit ihrem ersten Podium in Font Romeu und einem 7. Rang in der Slopestyle Disziplinenwertung zurück. „Dass ich heute bei diesem Finale dabei sein durfte und mit den besten 7 Ladys der Welt mich messen konnte, war ein sehr schöner Saisonabschluss. Diese Saison zeigt mir einfach, dass ich nicht irgendwo herumschwebe, sondern dass ich da bin und mit den besten Damen der Welt mithalten kann – das ist ein echt gutes Gefühl!“, so Wolf. Den Sieg verbuchte beim heutigen Slopestyle Finale Kelly Sildaru (EST) gefolgt von Tess Ledeux (FRA) und Johanne Killi (NOR) für sich. Teamkollegin Laura Wallner musste sich nach zwei Stürzen in der Qualifikation, mit einem 16 Rang zufriedengeben.

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Credits: Noah Wallace

Auch Lukas Müllauer konnte mit diesem Weltcupfinale in Silvaplana einen versöhnlichen Saisonabschluss hinlegen. Der Salzburger blickt in diesem Jahr auf eine sehr verletzungsintensive Saison zurück. „Diese Saison war eine ganz schöne Achterbahnfahrt! Angefangen mit einem guten Start und einem Finaleinzug in Chur, gefolgt von einer Schulterverletzung am Stubaier Gletscher, was eine 2-monatige Pause zur Folge hatte. Dann habe ich mich nach Font Romeu zurückgekämpft, hier stürzte ich erneut, was dann auch das Olympia-Aus mit sich brachte. Nun habe ich erneut eine intensive Reha hinter mir und freue mich natürlich, dass ich dieses Slopestyle Finale fahren durfte, auch wenn ich nicht mein bestes Schifahren zeigen konnte.“, so der Salzburger. Nach einer überragenden Leistung in der Qualifikation, schaffte es Müllauer nicht einen fehlerfreien Run in Ziel zu bringen, was ihn letztlich auf den 14 Rang brachte. „Der hohe Score (91.25 Punkte), aus der Qualifikation ist schon wirklich eine mega Leistung! Das ist für die Entwicklung von Lukas enorm wichtig und schafft eine gute Ausgangsposition, auf der man in Zukunft aufbauen.“, so Cheftrainer Martin Premstaller. Den Sieg verbuchte heute der Norweger Birk Ruud, gefolgt von Mac Forehand (USA) und Andri Ragettli (SUI) für sich. Letztlich platzierten sich die rot-weiß-roten Freeski Herren, mit Matej Svancer auf 19 Rang, Samuel Baumgartner beendete die Saison mit Rang 31, die Tiroler Daniel Bacher (42) und Hannes Rudigier (50) blieben sturzbedingt unter ihren Möglichkeiten.

Rückblickend auf diese Saison, konnten die rot-weiß-roten Freeskier konstant gute Leistungen zeigen. „Man hat in den vergangenen Jahren schon gesehen, dass wir uns als Team stetig weiterentwickelt haben. Speziell diese Saison konnten wir mit konstanten Weltcup-Final teilnahmen und drei Podiums die erfolgreichste Freeski Austria Saison aller Zeiten anschreiben. Auf der anderen Seite waren unsere Hoffnungen natürlich bei Olympia größer, hier ist uns der Erfolg verwehrt geblieben, aber wir haben ein junges Team und noch viel vor uns!“, so Martin Premstaller (Cheftrainer).

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