Rang fünf für Ofner - Rohrweck Sechster

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Foto: GEPA Johannes Rohrweck (blaues Trikot) fuhr im dritten Rennen in Idre Fjäll als bester Österreicher auf Rang sechs.

Das ÖSV-Team hat beim dritten Weltcuprennen in dieser Woche in Idre Fjäll (SWE) die Plätze fünf durch Katrin Ofner und sechs durch Johannes Rohrweck geholt! 

Für die Steirerin Ofner, die das kleine Finale für sich entschied, war es nach Rang vier am Samstag das nächste Topresultat. Rohrweck stellte als Zweiter des kleinen Finales und Gesamtsechster seine beste Saisonplatzierung ein. Der Oberösterreicher hatte bereits kurz vor Weihnachten in Val Thorens (FRA) Rang sechs erreicht. Die Rennen in Idre Fjäll waren auch ein wichtiger Gradmesser für die Skicross-Weltmeisterschaft, wird doch auf dem selektiven Kurs in Schweden am 13. Februar 2021 auch um Edelmetall gefahren.

"Ich bin hier am Wochenende zwei gute Rennen gefahren. Im Semifinale ist es heute unglücklich für mich gelaufen. Da musste ich zweimal Tempo rausnehmen, um der Läuferin vor mir nicht auf die Ski zu fahren. Dieser Speed ist mir dann im unteren Streckenteil abgegangen. Im kleinen Finale war ich deshalb auch mit etwas Wut im Bauch unterwegs, aber zum Glück ist mir da noch einmal ein Super-Lauf gelungen. Mit den Plätzen vier und fünf habe ich mir auch Selbstvertrauen für die WM geholt", sagte Katrin Ofner. Der Sieg bei den Damen ging an die Schweizerin Fanny Smith vor der Französin Alizee Baron und der Kanadierin Marielle Thompson.

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Foto: GEPADie Steirerin Katrin Ofner tankte mit den Rängen vier und fünf Selbstvertrauen für die in drei Wochen in Schweden stattfindende WM.

"Das war eine gute Leistung. Wenn ich mir etwas vorzuwerfen habe, dann ist es der schlechte Start im Semifinale, bei dem ich zu langsam reagiert habe. Mit Training und Qualifikation waren das sechs Läufe da herunter, und das geht brutal an die Substanz. Im Finale musste ich in jedem Lauf hart fighten, weil der Rennverlauf nie so war, dass ich vorne wegfahren hätte können. Aber ich habe mit dem heutigen Rennen wieder einen Schritt nach vorne gemacht", resümierte Johannes Rohrweck.

Der Steirer Robert Winkler erreichte das Viertelfinale und landete als zweitbester Österreicher auf Platz 15. Der Niederösterreicher Johannes Aujesky (18.), der Steirer Sandro Siebenhofer (20.) und der Vorarlberger Frederic Berthold (24.) holten ebenfalls Weltcuppunkte. Der Oberösterreicher Daniel Traxler (42.) und der Salzburger Adam Kappacher (44.) verpassten hingegen den Einzug in das 32er-Finale. Den Sieg sicherte sich wie schon tags zuvor der Kanadier Reece Howden, der vor den beiden Schweizern Ryan Regez und Jonas Lenherr triumphierte.

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