Rehrl holt in Ruka Platz vier

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Foto: GEPA Rehrl in der Verfolgergruppe

Franz-Josef Rehrl holt sich beim dritten Saisonrennen, hinter drei Norwegern, den vierten Platz. Philipp Orter lief ebenfalls ein starkes Rennen und belegte Rang sieben. Jarl Magnus Riiber holt sich das Ruka-Triple. 

Das Ruka-Wochenende (FIN) endete heute mit dem dritten Bewerb der Nordischen Kombinierer. Aufgrund des starken Windes und ständig wechselnder Bedingungen musste der Sprungdurchgang nach nur wenigen Springern abgebrochen werden. Der provisorische Wertungsdurchgang von Donnerstag wurde deshalb als Ergebnis herangezogen, in dem erneut Jarl Magnus Riiber das Maß aller Dinge war. Franz-Josef Rehrl lag nach diesem Springen auf Rang drei und startete hinter den beiden Norwegern Riiber und Oftebro in den anschließenden Langlaufbewerb.

Wie schon gestern führte Riiber ein einsames Rennen an der Spitze und kam mit einem Vorsprung von über zwei Minuten in das Ziel. Seine Teamkollegen Graabak und Oftebro lieferten sich mit Rehrl ein spannendes Rennen, wobei sich die Norweger gegenüber dem Österreicher durchsetzen konnten und einen norwegischen Dreifachsieg feierten. Rehrl verpasste nur knapp das Podest und wurde schlussendlich Vierter.

„Das Resümee für das heutige Rennen fällt durchaus positiv aus. Ich habe die ersten zwei Runde gut Gas gegeben, um es Graabak so schwer wie möglich zu machen, auf mich aufzulaufen. Nach der dritten Runde ist das Rennen dann taktisch geworden. Ich habe bis zum Schluss mithalten können und habe alles gegeben, ich kann mir nichts vorwerfen. Mit dem vierten Platz bin ich durchaus zufrieden, auch mit drei Top Ten Platzierungen beim Auftakt. Ich weiß aber, dass ich auf der Schanze noch einiges zu tun habe. Dafür werden wir jetzt in Lillehammer trainieren. Mein Ziel ist, dass ich auf jeden Fall in den nächsten Rennen ums Podium und um den Sieg mitkämpfen kann.“ Rehrl

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Foto: GEPARehrl im Norweger-Sandwich

Der Kärntner Philipp Orter ging mit Startnummer 10 auf die 10km Strecke und wurde mit +3:01 Minuten Rückstand Siebenter. Er komplettiert wieder ein starkes ÖSV-Mannschaftsergebnis.

„Es war ein richtig gutes Rennen heute. Da vor oder hinter mir nicht wirklich starke Läufer waren, hab ich viel alleine laufen müssen. Ich habe es mir aber gut eingeteilt und schön langsam Platz für Platz gutmachen können. Zum Schluss hat es dann leider nicht gereicht für weiter vorne, ich denke jedoch, dass ich mich jetzt von Rennen zu Rennen steigern kann und auch die nötige Härte im Zielsprint bekomme. Mit drei Platzierungen in den Top 15 kann ich für den Auftakt zufrieden sein.“ Orter

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Foto: GEPAOrter wurde starker Siebenter

Der gestrige Sechste, Lukas Greiderer, konnte beim Laufen fünf Plätze gut machen und belegte auch heute wieder den starken 14. Rang. Martin Fritz belegte mit dem 17. Platz ebenso eine Top-20 Platzierung.   

Paul Gerstgraser und Thomas Jöbstl kamen jeweils mit knapp fünf Minuten Rückstand ins Ziel und belegten die Ränge 24 und 25. 

Der nächste Stopp der Nordischen Kombinierer ist Lillehammer (6.-8.12.)

Endergebnis

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