WM: Rieder überrascht mit Rang sieben

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Foto: GEPA Christina Rieder verfehlte im Einzelbewerb nur eine der zwanzig Scheiben und durfte sich am Ende über Rang sieben und ihr bestes Karriere-Ergebnis freuen.

Die Italienerin Dorothea Wierer hat sich bei der Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz (ITA) ihre zweite Goldmedaille gesichert. Nach dem Weltmeistertitel in der Verfolgung triumphierte die 29-jährige Lokalmatadorin auch im 15 km Einzelbewerb. Trotz zwei Strafminuten lag Wierer im Ziel 2,2 Sekunden vor der Deutschen Vanessa Hinz, die 19 der 20 Scheiben traf. Die Bronzemedaille ging an die norwegische Sprintweltmeisterin Marte Olsbu Roeiseland (2 Fehler/+15,8 sec.).

Auch eine Österreicherin strahlte im Biathlonstadion von Antholz mit der Sonne um die Wette. Christina Rieder lief das Rennen ihres Lebens, traf nur die vorletzte Scheibe nicht und beendete den Einzelbewerb als beste Österreicherin auf Rang sieben (+1:20,6 min.). Bisher stand bei der 26-Jährigen aus Leogang ein 21. Rang im Einzel von Pokljuka als bestes Weltcupergebnis zu Buche. Teamkollegin Katharina Innerhofer beendete den Einzelbewerb mit vier Strafrunden auf Rang 20. Die Tirolerin Lisa Hauser und die Salzburgerin Julia Schwaiger mussten je fünf Strafminuten in Kauf nehmen und kamen im Feld von 100 Athletinnen nicht über die Ränge 51 und 54 hinaus.

Stimmen:

Christina Rieder: „Es war heute ein Wahnsinnsrennen für mich. Ich habe mich von Anfang an total gut gefühlt und mit den Athletinnen vor mir immer mitgehen können. Am Schießstand hat alles super funktioniert und ich bin einfach mega glücklich, dass am Ende ein siebter Platz herausschaut."

Katharina Innerhofer: „Die zwei Fehler in der ersten Liegendserie ärgern mich. Es war schwierig zum Zentrieren, weil die Hälfte der Scheibe in der Sonne, die andere Hälfte im Schatten lag. Läuferisch war es wieder einigermaßen gut und mit jeweils einen Fehler im Stehendschießen kann ich auch leben. Schön langsam merke ich aber den Kräfteverschleiß."

Lisa Hauser: „Die Verhältnisse am Schießstand waren nicht leicht. In den letzten Tagen hat es auch ein paar erwischt, heute mich. Aber es gibt nichts schönzureden. Das war einfach ein schlechtes Rennen. Körperlich habe ich mich auch nicht mehr so frisch gefühlt, aber da wird es den anderen wahrscheinlich nicht anders gegangen sein."

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Foto: GEPAKatharina Innerhofer landete mit vier Strafminuten auf Rang 20.

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