Riegler als Dritte erneut auf dem Podium

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Foto: Miha Matavz Claudia Riegler holte mit Rang drei beim PGS in Cortina d'Ampezzo ihren zweiten Podestplatz in dieser Saison.

Claudia Riegler hat am ihren starken Saisonstart prolongiert! Die Salzburgerin fuhr beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in Cortina d'Ampezzo (ITA) durch einen Erfolg im kleinen Finale gegen die Chinesin Ruxin Zang auf Rang drei und holte damit ihren zweiten Podestplatz, nachdem sie in der Vorwoche beim PGS in Bannoye (RUS) ebenfalls Dritte geworden war. Bei den Herren schrammte Lukas Mathies um drei Hundertstel am Podium vorbei und wurde als bester Österreicher Vierter.

Die Qualifikations-Zweite Riegler startete mit Erfolgen gegen die Italienerinnen Giulia Gaspari und Nadya Ochner in die Entscheidung der Top 16. Im Semifinale gegen die spätere Siegerin Ramona Hofmeister (GER) unterlief der 46-Jährigen der einzige Fehler im gesamten Rennen, als sie auf dem im oberen Teil etwas schwieriger zu fahrenden roten Kurs auf der Backside hängenblieb und die Chance auf das große Finale damit früh dahin war.

"Ich habe das Finale auf dem blauen Kurs begonnen, bin dann auf Rot gewechselt und habe vorm Halbfinale kurz überlegt, wieder auf Blau zu gehen. Dass ich das letztlich nicht gemacht habe, ist auch schon das Einzige, was ich mir heute vorwerfen kann, denn ich bin auf dem blauen Kurs vom Start weg etwas besser ins Fahren gekommen. Das nehme ich aber als Erfahrung mit, denn es hat mir auch gezeigt: Man lernt nie aus, auch nicht mit 46", resümierte Claudia Riegler, die sich auch auf ihren Speed verlassen kann: "Ich bin in vier der bisherigen sechs Quali-Läufe in dieser Saison Bestzeit gefahren. Das zeigt mir, dass der Speed passt. Aber das musst du auch in Ergebnisse ummünzen können, und das gelingt mir im Moment sehr gut. Darüber bin ich megahappy", ergänzte Riegler.

Jemima Juritz, die sich als zweite Österreicherin für das 16er-Finale qualifiziert hatte, zog in der Auftaktrunde gegen Hofmeister den Kürzeren und wurde 14. Daniela Ulbing (19.) und Sabine Schöffmann (20.) verpassten den Einzug in die Entscheidung. Ramona Hofmeister entschied das große Finale gegen ihre Teamkollegin Selina Jörg für sich und feierte nach dem PGS-Erfolg in Bannoye ihren zweiten Saisonsieg

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Foto: Miha MatavzDie Top 3 bei den Damen (v.l.n.r.): Selina Jörg (GER/2.), Ramona Hofmeister (GER/1.), Claudia Riegler (AUT/3.).

Bei den Herren bezwang Lukas Mathies zunächst Andreas Prommegger (+0,45 Sekunden) und setzte sich danach in einem weiteren ÖSV-Duell gegen Benjamin Karl um den Hauch von einer Hundertstelsekunde durch. Nachdem der Vorarlberger im Semifinale gegen den Südkoreaner Sangho Lee nie seinen Rhythmus fand, musste sich Mathies auch im Kampf um Rang drei dem Russen Igor Sluev denkbar knapp beugen. "Im Viertelfinale war das Glück gegen Benji (Benjamin Karl, Anm.) noch auf meiner Seite, im kleinen Finale dann leider nicht mehr. Ich habe auch den Lauf gegen Sluev ganz gut erwischt, aber er hat im Schlussteil noch einmal mächtig aufgedreht und mich quasi auf der Ziellinie noch abgefangen. In Summe bin ich mit dem heutigen Rennen aber dennoch zufrieden", sagte Lukas Mathies.

Benjamin Karl reihte sich in der Endabrechnung an der achten Stelle ein, Andreas Prommegger wurde Zwölfter. Die Platzierungen der weiteren Österreicher: 17. Alexander Payer, 24. Fabian Obmann, 30. Arvid Auner, 31. Sebastian Kislinger, 40. Aron Juritz. Der Italiener Roland Fischnaller setzte sich im großen Finale gegen Lee durch und hält damit nach seinem PGS-Erfolg in Bannoye wie Ramona Hofmeister bei den Damen bei zwei Saisonsiegen.

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Foto: Miha MatavzDer Vorarlberger Lukas Mathies schrammte als Vierter denkbar knapp am Podest vorbei.

Die nächste Weltcup-Station der Raceboarder ist Carezza (ITA), wo am kommenden Donnerstag, 19. Dezember 2019, ebenfalls ein Parallelriesentorlauf gefahren wird.

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