Rohrweck mit Rang sieben zurück in der Weltspitze

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Foto: GEPA Johannes Rohrweck (gelbes Trikot) scheute im zweiten Weltcup-Rennen in Innichen keinen Körperkontakt mit seinen Gegnern.

Mit einem siebenten Platz hat sich Johannes Rohrweck beim zweiten Weltcup-Rennen an diesem Wochenende in Innichen (ITA) wieder in der Weltspitze zurückgemeldet!

Die Freude des Oberösterreichers, der vor einem Jahr beim Heim-Weltcup im Montafon einen Kreuzbandriss erlitten und deshalb auch die Olympischen Spiele in Pyeongchang verpasst hatte, über dieses gute Resultat war verständlicherweise groß. "Ich habe mich nach meiner Verletzung gefragt, ob ich bei der Rückkehr in den Weltcup bereit sein würde, wieder volles Risiko zu gehen. Jetzt kann ich sagen: Ich bin wieder voll da! Es war heute ein cooles Gefühl, die Gegner wieder zu spüren und auf Körperkontakt zu fahren. Ich bin extrem glücklich über dieses Ergebnis, das mich für die kommenden Aufgaben sehr zuversichtlich stimmt", sagte Johannes Rohrweck, der sich im kleinen Finale einige harte Bandagen mit dem kanadischen Olympiasieger Brady Leman lieferte.

Der Salzburger Adam Kappacher landete als zweitbester Österreicher unmittelbar vor dem Vorarlberger Bernhard Graf an der 13. Stelle. Für Graf war Rang 14 das bisher beste Weltcup-Resultat in seiner Karriere. Für den Niederösterreicher Johannes Aujesky (24.), den Tiroler Christoph Wahrstötter (26.) und den Steirer Robert Winkler (30.) war jeweils im Achtelfinale Endstation.

Bei den Damen reihte sich die Oberösterreicherin Andrea Limbacher nach ihrem Aus im Viertelfinale auf Rang zwölf ein. Die Schwedin Sandra Näslund sicherte sich mit ihrem Sieg vor Marielle Thompson (CAN) und Sanna Luedi (SUI) auch Platz eins in der Gesamtwertung der "Cross Alps Tour", in der Limbacher Siebente wurde. Bei den Herren verhinderte der Schweizer Joos Berry mit seinem Erfolg vor Bastien und Jonathan Midol einen weiteren Doppelsieg des französischen Brüderpaars. Das erste Rennen am Freitag hatte Jonathan vor dem Cross-Alps-Tour-Gesamtsieger Bastien Midol gewonnen. Als bester Österreicher belegte Johannes Aujesky in der die drei Dezember-Rennen umfassenden Serie Platz neun.

Nächste Station des Skicross-Weltcups ist das schwedische Idre Fjäll, wo am 19. und 20. Jänner 2019 zwei Rennen ausgetragen werden.

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