Rohrweck rast vor Winkler zur Quali-Bestzeit

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Foto: GEPA Johannes Rohrweck knallte in der Qualifikation für den Heimweltcup auf der Reiteralm Bestzeit in den Schnee.

Wie tags zuvor die Snowboarder haben sich auch die ÖSV-Skicrosser in der Qualifikation für den Heimweltcup auf der Reiteralm in starker Form präsentiert!

Bei den Herren raste der Oberösterreicher Johannes Rohrweck auf dem 1.190 Meter langen Kurs in 58,24 Sekunden zur Bestzeit. Mit nur vier Hundertstelsekunden Rückstand landete der Steirer Robert Winkler auf Platz zwei. Bei den Damen schafften neben Katrin Ofner (6.) auch die beiden Weltcup-Debütantinnen Tatjana Meklau (9.) und Christina Födermayr (11.) den Sprung in das 16er-Finale am Freitag (Start 11.30 Uhr).

Bei den Herren zogen zusammen mit Rohrweck und Winkler auch Daniel Traxler (8.), Johannes Aujesky (9.), Sandro Siebenhofer (12.), Frederic Berthold (13.), Adam Kappacher (24.) und Tristan Takats (29.) in die Finalentscheidung der Top 32 ein. Einzig Oliver Vierthaler (39.) blieb in der Qualifikation auf der Strecke – wie übrigens auch der frischgebackene Weltmeister Alex Fiva (SUI/36.) und der WM-Dritte Erik Mobärg (SWE/49.).

"Bestzeit zu fahren, ist immer ein gutes Gefühl, das Rennen ist aber eine andere Geschichte. Die Qualifikation war nur einmal eine Standortbestimmung, wo man in etwa liegt. Da die Zeitabstände sehr gering sind, wird es in den Heats wichtig sein, sich bis zur ersten Kurve gleich gut zu positionieren. Sollte das jedoch nicht klappen, dann gibt es hier herunter aber einige Stellen, wo man gut attackieren kann", sagte Johannes Rohrweck. "Wie in jeder Qualifikation war es auch hier wichtig, die Elemente sauber zu treffen und den Ski beim hohen Tempo auf dieser Strecke richtig gut laufen zu lassen. Das ist mir heute sehr gut gelungen. Mit etwas Glück können wir auch am Freitag im Rennen eine gute Rolle spielen", ist Robert Winkler überzeugt.

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Foto: GEPARobert Winkler zog als Zweiter in das 32er-Finale der Herren ein und setzte damit ebenfalls ein Ausrufezeichen.

Bei den Damen führte Katrin Ofner als Sechste ein starkes ÖSV-Trio an. "Platz sechs ist einmal solide. Ganz zufrieden war ich mit meiner Fahrt allerdings nicht, weil einige Kleinigkeiten nicht ganz gepasst haben, trotzdem hat sich mein Rückstand auf die Bestzeit in Grenzen gehalten. Die Ausgangsposition für das Rennen passt einmal – auch deshalb, weil die Wahl des Startgates hier nicht ganz so entscheidend ist", erklärte Katrin Ofner.

Die Steirerin Tatjana Meklau und die Oberösterreicherin Christina Födermayr haben bei ihrer Weltcup-Premiere auf Anhieb die Qualifikation erfolgreich gemeistert. "Ich bin superhappy, dass ich mich jetzt im Finale mit der Weltelite messen darf. Die Fahrt war zwar nicht ganz fehlerlos, ich bin mit meiner Leistung aber dennoch zufrieden. Es ist sicher ein Vorteil, dass ich mein erstes Weltcuprennen auf der Reiteralm fahren kann. Der Kurs ist zwar ganz anders, als wir ihn vom Training her kennen, aber es hat mir schon geholfen, dass mir das Rundherum vertraut ist", meinte Tatjana Meklau. Schnellste Dame in der Qualifikation war die Weltcup-Führende Fanny Smith aus der Schweiz.

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Foto: GEPADie Steirerin Katrin Ofner führte als Sechste ein starkes ÖSV-Damentrio an.

Das weitere Programm des Cross-Weltcups auf der Reiteralm:

Donnerstag, 18. Februar 2021:
11.30 Uhr: Snowboardcross-Finale der Top-32-Herren und Top-16-Damen

Freitag, 19. Februar 2021:
11.30 Uhr: Skicross-Finale der Top-32-Herren und Top-16-Damen

TV-Hinweis:
ORF 1 überträgt den SBX-Weltcup am Donnerstag (18.02.2021) und den Skicross-Weltcup am Freitag (19.02.2021) auf der Reiteralm jeweils ab 11.25 Uhr LIVE!

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