Rot-weiß-roter Jubel in Beaver Creek

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Fotos: Spiess Erich Max Franz freut sich über seinen zweiten Saisonsieg.

Max Franz gewinnt den Super-G in den USA und jubelt über seinen zweiten Saisonsieg, drei weitere Österreicher landen in den Top-10.

Bei schwierigen Bedingungen – Schneefall und schlechte Sicht erzwingen eine Verschiebung des Rennens auf verkürzter Strecke – knallt Franz mit Startnummer 5 eine Bestzeit in den Schnee, an der sich sämtliche Top-Läufer die Zähne ausbeißen. Mauro Caviezel (SUI) wird mit 0,33 Sekunden Zweiter, auf dem 3. Platz landen mit Aksel Lund Svindal, Aleksander Aamodt Kilde (beide NOR) und Dominik Paris (ITA) drei Läufer ex aequo.

Für Franz ist es nach dem Triumph in der Abfahrt von Lake Louise bereits der 2. Saisonsieg, der 3. seiner Karriere. „Ich hatte oben einen kleinen Fehler, da habe ich mit mir selbst gehadert. Danach wollte ich nur noch Vollgas geben. Die Latten sind gut gegangen!“, so den 29-jährigen Kärntner.

Für die ÖSV-Herren ist es der 5. Super-G-Sieg in Folge auf der „Birds of Prey“. 2014 startete Hannes Reichelt die Siegesserie, 2015 gewann Marcel Hirscher. Bei der Ski-WM 2015 war es wieder Reichelt, der Gold einfahren konnte, im Vorjahr feierte Vincent Kriechmayr seinen 1. Weltcupsieg.

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Christoph Krenn jubelt über Rang sechs.

Auch mannschaftlich überzeugte das Austria Ski Team. Christoph Krenn (+0,46), Vincent Kriechmayr (+0,58) und Matthias Mayer (+0,61) belegen die Ränge sechs bis acht. Otmar Striedinger (+1,30) holt als 24. Weltcup-Punkte, Christian Walder (+1,36) belegt die 29.Position. Nicklas Köck und Johannes Kröll scheiden aus, Hannes Reichelt verhindert nur knapp einen Sturz und belegt Platz 44.

Am morgigen Sonntag steht in Beaver Creek noch der Riesentorlauf auf dem Programm. Franz nimmt diesen nicht in Angriff, für ihn geht es nach dem Übersee-Aufenthalt zurück in die Heimat. Sein Resümee: „Der Grinser geht über beide Ohren!“

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