Rudigier bei Premium Europacup auf Platz 2 

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Europacup Slopestyle Finale am Stubaier Gletscher wetterbedingt vorverlegt 

Der Tiroler Hannes Rudigier erreicht einen starken zweiten Rang, beim letzten Freeski Europacup der Saison am Stubaier Gletscher (T). Das Podium teilte sich Rudigier mit dem Schweden Melvin Moren (Rang 1) und dem Amerikaner Rodney Koford (Rang 3).

Der über 3000 m gelegene Snowpark mit Südhanglage gehört zu einem der beliebtesten Trainingshotspots der weltweiten Freeski-Szene und verspricht spektakuläre Tricks auf Rails und Kickern. Neben einem starken Teilnehmerfeld war das ÖSV Freeski Team mit 9 Athleten vertreten. Aufgrund der unbeständigen Wettervorhersage in den kommenden Tagen entschieden sich die Veranstalter beim heutigen TCM Meeting für eine Vorverlegung der Qualifikation und des Finales. Somit zeigten die ÖSV Freeskier im beliebten Stubai Zoo schon heute, was in ihnen steckt.

Hannes Rudigier

Auch bei diesem Premium Europacup, welcher doppelt so hoch gewertet wird wie ein „normaler“ Europacup, zeigte der Tiroler Hannes Rudigier beeindruckende Tricks auf Rail und Kicker. Mit einem technisch anspruchsvollen Run und viel Kreativität, erreichte der Tiroler einen starken 86.2 Punktescore. „Es war so wichtig für mich, dass es jetzt in den letzten beiden Europacups für ein Podium im Big Air wie auch Slopestyle gereicht hat. Die Verletzungen Anfang der Saison waren mühsam, da kann man nun mit einem guten Gefühl und wichtigen Punkten in den Sommer starten“, freut sich der Tiroler.
Auch sein Paznauer Teamkollege, David Wolf, konnte sich für das Europacupfinale der besten 16 Freeskier qualifizieren und erreichte mit einem Score von 75.4 Punkten einen starken 6 Rang. „Der zweite Platz von Hannes und der sechste Platz von David sind ein wirklich gutes Top 10 Ergebnis. Die Mühe von David hat sich nun ausbezahlt, er hat diese Saison so intensiv an seinem Slopestyle Run gearbeitet, jetzt konnte er ihn endlich in einem Bewerb zeigen – das freut mich ganz besonders!“, so Felix Prankl (Gruppentrainer Europacup)

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Leider konnte sich der Europacup Sieger aus Silvaplana, Julius Forer (Rang 31), nicht für das Europacupfinale qualifizieren. Dadurch wurde ihm die Möglichkeit auf den Europacup Gesamtsieg verwehrt. So auch Samuel Baumgartner (Rang 45), der Weltcup Routinier hatte ebenfalls Chancen auf einen Sieg in der Europacup-Gesamtwertung. Jedoch konnte der Oberösterreicher sturzbedingt keinen Run anschreiben, ein Einzug in das EC Finale blieb somit aus. Der Vorarlberger, Noah Schallert (Rang 17), verpasste nur knapp den Einzug in das Finale der besten 16 Freeskier. Die Nachwuchs ÖSV Freeskier um Samuel Cherlias (Rang 26), Stefan Heiss (Rang 29), Luis Resch (Rang 30) und Jakob Buchmeier (Rang 38) konnten keinen fehlerfreien Durchgang zeigen, sammelten dennoch wichtige Erfahrungen für die Zukunft.

Somit blickt Gruppentrainer Felix Prankl zufrieden auf den heutigen Tag zurück. „Der Stubaier Gletscher hat mal wieder gezeigt, dass sie den Athleten ein geniales Setup bereitstellen können. Es waren top Bedingungen und eine wirklich gute Organisation von den Kollegen des Deutschen Skiverbandes. Sportlich gesehen, konnten wir uns über die Saison hinweg stetig weiterentwickeln und man sieht eine positive Entwicklung bei jedem einzelnen Athleten im Team.“, so Prankl.

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