Salcher trumpfte in Veysonnaz auf!

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Foto: ÖSV Der Kärntner Markus Salcher (rechts) war beim Weltcup in Veysonnaz Dauergast auf dem Podium.

Markus Salcher holte bei sechs Weltcuprennen in Veysonnaz (SUI) gleich fünf Stockerlplätze. Und das, obwohl er erst vor kurzem beim WM-Super-G ins Ziel gestürzt war und sich dabei eine Knieverletzung zugezogen hatte.

Ein straffes Programm stand für das ÖSV Para Skiteam vergangene Woche auf dem Weltcupkalender. Da die zwei Riesentorläufe vom ersten Februarwochenende in Kranjska Gora (SLO) wegen Neuschnee abgesagt werden mussten, wurden diese Rennen beim Weltcup in Veysonnaz nachgeholt. Bei bestem Wetter in der Schweiz wurden drei Super-G und drei Riesentorläufe absolviert.

Markus Salcher musste sich im ersten Super-G noch mit dem vierten Platz zufrieden geben, belohnte sich bei den zwei darauffolgenden Speedrennen dafür jeweils mit dem dritten Platz bei den stehenden Herren. „Ich muss mich bei meinen Physiotherapeuten bedanken, die tolle Arbeit geleistet und diese Starts hier erst möglich gemacht haben. Beim ersten Rennen hatte ich das Vertrauen in mein Knie noch nicht, hatte aber keine Schmerzen beim Fahren, wodurch ich dann mehr angreifen konnte. Angesichts der Vorgeschichte bin ich mit den dritten Plätzen zufrieden. Allerdings ist es schade, dass ich meine Führungen von den Zwischenzeiten nicht bis ins Ziel halten konnte, leider verliere ich in den Abschnitten, wo der Kurs mehr dreht, zu viel Zeit“, gab sich Markus Salcher dennoch selbstkritisch.

In der gleichen Tonart startete Salcher auch in die darauffolgenden Riesentorläufe und zeigte, dass er auch in den technischen Disziplinen im Weltcup aufs Podest fahren kann. „Der Riesentorlauf ist nicht meine Paradedisziplin, aber es freut mich sehr, dass ich in den technischen Disziplinen den Rückstand auf die Spitze verringern konnte“, so der Speed-Spezialist.   

Neben Salcher, standen im ÖSV Aufgebot noch Christoph Schneider, Nico Pajantschitsch bei den stehenden Herren und Markus Gfatterhofer bei den sitzenden Herren. Alle drei durften sich über Top 10 Plätze freuen. Gfatterhofer stürzte leider im Riesentorlauf am Samstag und zog sich dabei einen Nasenbeinbruch zu.

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