Schiffner Elfter im zweiten Ruka-Springen

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Auch beim zweiten Springen im finnischen Ruka konnte Österreichs zweite Mannschaft ein Ausrufezeichen setzen. Mit Markus Schiffner auf Rang elf verpasste ein ÖSV-Adler nur knapp ein Top-10 Resultat. Der Sieg ging an den Norweger Halvor Egner Granerud, der sich vor dem bisherigen Saisondominator Markus Eisenbichler und dem Dawid Kubacki durchsetzen konnte.

Vier Österreicher konnten sich für den Hauptbewerb qualifizieren. Mit 127 Metern gelang Clemens Leitner im ersten Durchgang der weiteste ÖSV-Sprung und lag damit zur Halbzeit auf Rang 17. Markus Schiffner (127,5m) als 23. und Timon-Pascal Kahofer (125,5m) auf dem 25. Platz konnten sich ebenfalls für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Der zweite Durchgang war geprägt von schwierigen Windverhältnissen. Am besten aus österreichischer Sicht kam Markus Schiffner damit zurecht. Der Oberösterreicher segelte auf 134 Meter und konnte damit ganze zwölf Plätze gut machen. Mit Rang elf egalisierte der 28-jährige sein bisher bestes Weltcupergebnis, welches ihm 2017 in Bischofshofen gelang. Clemens Leitner landete bei 118 Meter, musste zwei Plätze einbüßen und wurde 19. Über seine ersten Weltcuppunkte durfte sich Timon-Pascal Kahofer freuen. Der 21-jährige Tiroler sprang 118,5 Meter und belegte damit Rang 21.

STIMMEN

Markus Schiffner: „Ich bin natürlich sehr zufrieden und hätte mir das nach den letzten beiden Tagen nicht gedacht. Heute ist es mir sehr gut gelungen, vor allem der zweite Sprung war echt lässig.“

Clemens Leitner: „Der Sprung hat sich zunächst gut angefühlt, es ist dann aber leider gar nicht gegangen. Dennoch war es ein lässiges Wochenende.“

Timon-Pascal Kahofer: „Mein heutiges Ziel war zu punkten und dass dann Namen wie ein Piotr Zyla hinter mir sind, muss ich erst sacken lassen. Gestern war es sehr schwierig für mich, umso mehr bin ich froh, dass es heute so lässig geklappt hat.“

Trainer Florian Liegl: „Eine sehr stressige und spannende Woche, aber zum Glück mit einem Happyend heute. Wir sind mit niedrigen Erwartungen, jedoch mit hohem Einsatz hierhergekommen und das hat sich heute bezahlt gemacht.“

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GEPATimon-Pascal Kahofer durfte sich mit Rang 22. über seine ersten Weltcuppunkte freuen.

Ergebnis

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