Schwarz Zweiter in Flachau

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Beim zweiten Slalom in Flachau konnte Marco Schwarz ein weiteres Mal auf das Podest fahren. Der Drittplatzierte von gestern konnte sich auch im heutigen Rennen dank eines starken zweiten Durchgangs auf das Podium hieven. Der Sieg ging an den Norweger Sebastian Foss-Solevaag und Platz drei holte Alexis Pinturault.

Marco Schwarz bleibt im Slalom weiter die Konstanz in Person. Bei den bisherigen sechs Weltcupslaloms schaffte der Kärntner fünfmal den Sprung auf das Podest, einzig in Madonna belegte Schwarz den achten Platz. Das Fundament zu seinem heutigen Erfolg legte der 25-Jährige bereits im ersten Durchgang, wo er sich mit Rang vier in eine günstige Ausgangsposition für die Entscheidung brachte. Im zweiten Lauf zeigte Schwarz dann einen nahezu perfekten Lauf und holte damit seinen fünften Stockerlplatz in dieser Saison. Einzig Sebastian Foss-Solevaag war am heutigen Tag nicht zu schlagen. Der Norweger gewann mit zweimal Laufbestzeit und 0,76 Sekunden Vorsprung.

 

Schwarz erneut am Podium 

„Die Konstanz kommt von der harten Arbeit, welche wir alle gemeinsam verrichtet haben. Ich wusste, dass ich im zweiten Durchgang attackieren muss und man darf sich nie ausruhen, weil jeder im Feld Vollgas gibt. Dass ich heute wieder am Podest stehe ist unglaublich. Der Teamspirit ist extrem gut und wir helfen uns gegenseitig, wo wir nur können.“

Marco Schwarz

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Zweitbester Österreicher wurde Fabio Gstrein auf Rang fünf. Der Ötztaler erwischte im ersten Durchgang einen Traumlauf und fuhr mit Startnummer 18 auf den zweiten Platz. Auch in der Entscheidung präsentierte sich der 23-Jährige stark und konnte mit dem fünften Platz sein bestes Karriere-Ergebnis bejubeln.

„Ich versuche immer alles abzurufen und Vollgas zu geben, genau das ist mir im ersten Durchgang brutal gut geglückt. Im zweiten Lauf war das auch ganz ok und jetzt heißt es weiter arbeiten, damit mir so einer wie der Erste zweimal gelingt.“

Fabio Gstrein

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Mit Michael Matt schaffte ein dritter Österreicher den Sprung in die Top 10. Der Tiroler verbesserte sich nach Platz elf im ersten Lauf noch um einen Rang und wurde Zehnter. Sehr erfreulich präsentierte sich Johannes Strolz mit seinem 14. Rang. Der Vorarlberger verbesserte sich nach Platz 26. im ersten Durchgang um ganze zwölf Positionen. Unglücklich verlief das Rennen für den gestrigen Sieger Manuel Feller, der nach dem ersten Lauf auf dem dritten Platz lag und in der Entscheidung nach einem Steher im Mittelteil auf Rang 17 zurückfiel. Adrian Pertl wurde 25. und holte damit weitere wichtige Weltcuppunkte.

Ergebnis

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