Schwieriges Einzelspringen in Polen

 

Hinter den Kulissen beim Weltcupauftakt in Wisla

Nach dem Auftaktsieg im gestrigen Teamspringen in Wisla mussten die ÖSV-Springer am Sonntag im Einzelbewerb einen Rückschlag wegstecken. Alle fünf Österreicher konnten sich zunächst für den Finaldurchgang qualifizieren, bei schwierigen und wechselnden Bedingungen wurde das Potential aber nicht ausgeschöpft. Der Sieg ging an den Norweger Daniel-Andrè Tande.

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Foto: EXPA/JFKStefan Kraft hatte in der Windlotterie von Wisla diesmal wenig Glück mit dem Aufwind.

Sieg im Teambewerb zum Auftakt

Bester Österreicher wurde Jan Hörl auf dem zwölften Platz. Für den 21-jährigen Salzburger ist es das beste Weltcup-Ergebnis seiner noch jungen Karriere. Nach dem ersten Durchgang lag Hörl auf dem aussichtsreichen Zwischenrang vier, im Finaldurchgang fiel er aber einige Plätze zurück.

„Ich habe gewusst, was ich zu tun habe und bin gut drauf beim Springen. Das Skispringen fällt mir momentan leicht. Ich bin sehr happy mit meinem zwölften Platz. Natürlich wäre ein Top-Ten-Platz noch schöner gewesen oder ein Stockerl, so weit wäre ich im ersten Durchgang nicht weg gewesen, aber es war eine neue Situation für mich. Ich habe daraus gelernt und fahre mit Vorfreude nach Ruka.“ Jan Hörl

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Foto: EXPA/JFKJan Hörl gelang bei schwierigen Bedingungen sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis.

Philipp Aschenwald belegte den soliden 18. Platz und ist mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

„Ich bin grundsätzlich zufrieden, der erste Durchgang war vom Tisch wieder ziemlich lässig und ich bin schon wieder voll drinnen im Wettkampfgeschehen.“ Philipp Aschenwald

Daniel Huber wird 19., Stefan Kraft 21. und Gregor Schlierenzauer wird beim Einzelspringen in Wisla 30.

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