Siege für das Team Aigner und Würz 

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Foto: GEPA Martin Würz feierte in La Molina seinen zweiten Weltcupsieg.

Bei den Weltcup-Technikbewerben in La Molina (ESP) zeigte das ÖSV Para Ski Team groß auf.  Neben Siegen für Martin Würz und das Team Aigner fuhr Markus Gfatterhofer zweimal auf das Podest.

Nach der Absage der Speed-Rennen in Espot (Schneemangel), reiste der Para-Ski-Weltcup nach La Molina zu den Technikwettbewerben weiter. Trotz der hohen Temperaturen fand das ÖSV-Team aber perfekte Pistenverhältnisse auf der „Roc Blanc“ vor. 

Bei den Riesentorläufen mussten sich die stehenden ÖSV Para Herren mit Top-10-Plätzen zufriedengeben. Der junge Kärntner Nico Pajantschitsch fuhr beim letzten Riesentorlauf der Saison mit einer guten Leistung auf den fünften Platz. Bei den sitzenden Herren erreichte Markus Gfatterhofer mit zwei fünften Plätzen seine besten Saisonleistungen.

Das Team Aigner aus Niederösterreich, mit der erst 16-jährigen, sehbehinderten Veronika Aigner und ihrer Schwester Elisabeth (Guide), die erst seit dieser Saison im Weltcup startberechtigt ist, durften sich bei ihrem ersten Weltcup-RTL über Platz zwei freuen.

„Wir sind sehr happy, dass wir nach dem ersten Slalomsieg in Zagreb nun auch im Riesentorlauf um den Sieg mitfahren können, leider hat es heute noch nicht ganz zum Sieg gereicht“, freuen sich Veronika und Elisabeth über den Erfolg. Das Team Aigner, das durch den Doppelsieg in Zagreb den Slalomweltcup anführt, verteidigt diese Führung am ersten Slalomtag. Mit einem sehr guten zweiten Durchgang holt das Team Aigner über eine Sekunde Rückstand auf und sichert sich damit den dritten Slalom-Weltcupsieg in Folge! Den zweiten Slalom dominieren die Niederösterreicherinnen sicherten sich souverän den Sieg. „Wir konnten uns von Lauf zu Lauf besser auf die eisigen Verhältnisse einstellen und freuen uns sehr, dass wir im Slalom weiter ungeschlagen sind“, so das Team Aigner.  

Bei den sitzenden Herren holte sich Markus Gfatterhofer beim ersten Slalom als Dritter seinen ersten Podestplatz. Am zweiten Slalomtag legte Gfatterhofer noch einen drauf und fuhr mit einer sehr guten Leistung auf Platz zwei. „Ich bekomme im Slalom immer mehr Sicherheit und dann kann ich auch attackieren, nur zwei Zehntel hinter dem fünffachen Weltmeister zu sein, das gibt mir noch mehr Selbstvertrauen für die bevorstehenden Slaloms“, freute sich der Salzburger.       

Bei den stehenden Herren holt sich sensationell Martin Würz seinen zweiten Weltcupsieg! „Heute war das Glück auf meiner Seite. Nach drei 4. Plätzen in den letzten Slaloms bin ich sehr glücklich endlich wieder ganz oben am Podest zu stehen, jetzt gehe ich voller Selbstvertrauen als Weltcupführender in die beiden letzten Slalomrennen“, freute sich Würz über seinen Sieg.

Das ÖSV Para Team reiste nach den Erfolgen in La Molina weiter nach Morzine (FRA), wo das Team Aigner und Martin Würz um den Slalom Gesamtweltcup kämpfen.

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