Simon Eder erneut in den Top-Ten

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Foto: GEPA Simon Eder (hinten) und Julian Eberhard landeten im Massenstart von Antholz auf den Rängen zehn und elf.

Quentin Fillot-Maillet hat beim abschließenden Massenstart in Antholz (ITA) seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Der 26-jährige Franzose traf alle zwanzig Scheiben und setzte sich souverän vor dem norwegischen Saison-Dominator Johannes Thingnes Bö (+14,3 sec./2 Fehler) und dem ebenfalls fehlerfreien Arnd Peiffer (GER/+24,6 sec.) durch.

Simon Eder hat nach Rang fünf im Sprint und Platz acht in der Verfolgung erneut ein Top-Ten-Ergebnis erreicht. Wie gestern musste der Salzburger nach zwei fehlerfreien Liegendserien im Stehendanschlag zwei Strafrunden in Kauf nehmen und überquerte schließlich als Zehnter (+1:18,8 min.) die Ziellinie. Sein Salzburger Landsmann Julian Eberhard, der die drittbeste Laufzeit erzielte, landete trotz fünf Strafrunden unmittelbar hinter Eder auf Rang elf.

Simon Eder: „Läuferisch bin ich derzeit nicht ganz dabei. Das sind immer ein paar Sekunden, wo man den Anschluss verliert, oft alleine läuft und viel Kraft braucht, um wieder aufzuschließen. Dadurch wird es am Schießstand nicht leichter. Das ist auch der Grund, weshalb ich seit Ruhpolding stehend immer eine Scheibe oben gelassen habe. Das muss ich wegkriegen, dann schaut es wieder gut aus.“

Julian Eberhard: „Das war ein hart erkämpfter elfter Platz. Am Schießstand ist es mir nicht leicht von der Hand gegangen. Dafür konnte ich in der Runde richtig fighten und, auch dank des wirklich guten Materials, einige Plätze gutmachen. Die Rahmenbedingungen stimmen und körperlich bin ich gut beieinander. Jetzt muss ich schauen, dass ich beim Schießen wieder mehr Konstanz reinbringen, um in der Folge auch wieder ganz vorne mitmischen zu können.“

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Im Massenstart der Damen feierte heute Laura Dahlmeier ihren ersten Saisonsieg. Die Deutsche gewann souverän vor der Tschechin Marketa Davidova und ihrer Landsfrau Vanessa Hinz. Die Tirolerin Lisa Hauser, einzige Österreicherin im 30-köpfigen Starterfeld, musste sich nach vier Strafrunden mit Rang 23 begnügen.

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