Ski-Ladies suchten Abkühlung in der Eishalle 

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Foto: GEPA Die Riesenslalom-Damen machten beim Eishockeytraining im Sportzentrum Niederösterreich eine gute Figur..

Während draußen extrem heiße Temperaturen herrschen, flüchteten die Riesenslalom-Damen, u.a. mit Eva-Maria Brem und Ricarda Haaser, in die kühle Eishalle. Von 24.-28. Juni begaben sich die Mädels in St. Pölten auf ungewohntes Terrain und versuchten sich erstmals beim Eishockey. Die Speed-Ladies spulten zur gleich Zeit ein umfangreiches Programm in Tirol bzw. Vorarlberg ab. 

 

Sommervorbereitung der ÖSV Damen

Beim zweiten Vorbereitungsblock stand für die Riesentorlauf-Gruppe ein Training der ganz anderen Art auf dem Programm. Im Sportzentrum Niederösterreich wurde neben Schnelligkeit, Koordination und Geräteturnen der Schwerpunkt auf ein professionelles Eishockey-Training gelegt. Unsere ÖSV-Mädels bekamen die Möglichkeit, den Sport von der Pike auf zu lernen und kamen am Eis ganz schön ins Schwitzen. Dabei waren Koordination, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Schnellkraft und Ausdauer gefragt. „Das Training war koordinativ ganz schön herausfordernd, gerade wenn man nicht eislaufen kann und gleichzeitig mit dem Schläger umgehen muss. Von dem her war ich schon gefordert, aber es war sehr lässig und es wurde ein neuer Trainingsreiz gesetzt, so Eva-Maria Brem.  

Während sich die Ladies am Eis heiße Duelle lieferten, absolvierte Stephanie Brunner im Kraftraum ihr eigenes Programm. Nach ihrem Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie arbeitet die Tirolerin derzeit auf Hochtouren an ihrer Rückkehr in den Weltcup. „Die letzten fünf Monate seit der Verletzung sind extrem schnell vergangen, jetzt heißt es noch die nächsten drei Wochen Gas geben, bevor es wieder auf Schnee geht,“ so Stephanie Brunner.

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Foto: ÖSVDie Speed1-Damen waren fünf Tage beim Stanglwirt in Kitzbühel zu Gast.

Zeitgleich verbrachten die beiden Speed-Gruppen je fünf intensive Vorbereitungstage im Bio-Hotel Stanglwirt in Kitzbühel beziehungsweise im Val Blu Resort in Bludenz. Die Speed1-Damen rund um Nici Schmidhofer, konzentrierten sich vorwiegend auf Kraft- und Schnelligkeitstraining, aber auch der Funfaktor kam beim Wasserskifahren nicht zu kurz. Die Speed2-Mannschaft absolvierte neben Kraft-, Koordination und Schnelligkeitstraining ein abwechslungsreiches Programm mit Klettern, Tennis, Wasserski oder Inlineskaten.

Die nächste Wochen werden noch genutzt, um sich individuell in den Olympiastützpunkten vorzubereiten oder vereinzelt auf Schnee zu trainieren, bevor es Anfang August für die ersten Gruppen Richtung Argentinien und Neuseeland geht.

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