Skibergsteiger setzen auf MARTINI Sportswear

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Foto: ÖSV Die ÖSV Skibergsteiger mit MARTINI-Chef Martin Hornegger (2.v.r.).

Gut bewährt hat sich die im Vorjahr begonnene Zusammenarbeit der Nationalmannschaft Skibergsteigen mit dem Salzburger Outdoor-Bekleidungshersteller MARTINI SPORTSWEAR aus Annaberg. Die Einkleidung der zehn Athleten der Nationalmannschaft hat am Firmensitz am Freitag, 9. November, stattgefunden.

Die Ausstattung der Athletinnen und Athleten reicht vom speziell angefertigten Rennanzug bis hin zu hochwertiger Trainings- und Freizeitbekleidung. Der Firmeninhaber, Martin Hornegger, sagt mit Stolz: „Die Nationalmannschaft der Skibergsteiger ist ein idealer Imageträger für unsere Produkte. Die hochwertigen Produkte werden durch die Athleten international von Andorra bis China präsentiert.“

Die Ziele der Nationalmannschaft sind für die kommende Saison hoch gesteckt. Sowohl mit den arrivierten Athleten als auch mit den jungen Athleten sollen bei den sechs Weltcupstationen und der Weltmeisterschaft Mitte März in der Schweiz Top-Ergebnisse erzielt werden. Der Verkaufsleiter, Ernst Sieberer – selbst begeisterter Bergsportler, drückt der Nationalmannschaft die Daumen: „Wie wir wissen wird die Saison mit den Weltcups und einer achttägigen Weltmeisterschaft sowie mit den Grande-Course-Rennen sehr intensiv werden. Wir wünschen dafür allen viel Kraft und natürlich auch den erwünschten Erfolg.“

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Einkleidung bei MARTINI Sportswear (Alle Fotos: ÖSV)
Die Salzburger freuen sich auf den Heim-Weltcup

Der Weltcupauftakt wird Mitte Jänner seit langer Zeit wieder in Österreich, in Bischofshofen, stattfinden. Für die drei Salzburger Athleten, allen voran der Nationalmannschaftsathlet Jakob Herrmann (Werfenweng), sowie die Kaderathleten Alexander Brandner (Werfen) und Sarah Dreier (Neukirchen am Großvenediger) freuen sich auf das Heimrennen.

Stimmen:

Jakob Herrmann: "Dadurch, dass ich ab 1. Dezember beim Heeressportzentrum in Rif stationiert bin habe ich die Möglichkeiten, wie ein Profi zu trainieren. Die Stimmung im Team ist so gut wie noch nie. Ich fühle mich heuer richtig kraftvoll, bin sehr motiviert und kann es kaum erwarten, mich mit meinen Kollegen Mitte Dezember bei den Österreichischen Meisterschaften zu ersten Mal zu messen. Das Programm heuer ist sehr straff, mein oberstes Ziel ist der Gesamtweltcup und ich unbedingt auch einmal ein Weltcuprennen gewinnen."

Alexander Brandner: "Gerade der Sprint in Bischofshofen auf der Schanze, das wird der wichtigste Bewerb für mich in der Saison, denn dort bin ich ja mehr oder weniger aufgewachsen und der Sprint selbst liegt mir auch. Ich hoffe, dass viele Leute kommen werden, denn die besten Skibergsteiger der Welt werden nach Salzburg kommen. Im Training habe ich mich eher auf die kurzen Distanzen konzentriert, vor allem Sprint und Vertical hoffe ich, dass ich zeigen kann was ich drauf habe."

Sarah Dreier: "Ich bin schon ganz gespannt auf die neuen Herausforderungen, weil ich bisher nur nationale Rennen bestritten habe. Ich hoffe, dass ich auf internationalen Boden zeigen kann, was ich drauf habe. Bei meiner Spezialdisziplin, dem Sprint, hoffe ich das Semifinale zu erreichen, also unter die Top 12. Der Weltcup in Bischofshofen ist ein besonderes Highlight und viele Bekannte von zu Hause werden mich da unterstützen."

Der beste Österreicher im Gesamtweltcup der Saison 2017/2018, Armin Höfl (Krakaudorf), wird alle drei Rennen, Sprint, Vertical und Individual, bestreiten und freut sich entsprechend auf die großen Herausforderungen der Saison. Für den Jungvater aus dem Bezirk Murau laufen die Vorbereitungen ausgezeichnet. Die Motivation ist groß, erneut regelmäßig in den Top-10 des Weltcups anzuschreiben.

Armin Höfl: "Heuer im Sommer habe ich viel auf dem Fahrrad trainiert und in den letzten Wochen konnte ich auch schon einige Höhenmeter auf den Skiern sammeln. Mein Ziel ist ganz klar, dass ich im Gesamtweltcup noch weiter vorne sein und mich in den Top 10 klassieren will. Meine Lieblingsdisziplin ist ganz klar das Individual, im Gelände fühle ich mich einfach wohl, je technischer umso besser für mich."

Daniel Zugg ist der Sprintspezialist

In seiner Spezialdisziplin, dem Sprint, will auch dieses Jahr der HSZ-Athlet Daniel Zugg (St. Gallenkirch) punkten. Der Vorarlberger wird aber dennoch die beiden anderen Disziplinen in vollem Umfang mitnehmen.

Daniel Zugg: "Im Sprint wird ein vorderer Platz beim Disziplinen-Weltcup sehr schwierig, weil wenig Rennen sind, aber dennoch rechne ich mir gute Chancen aus. Im Sommer habe ich viel Grundlagentraining gemacht, jetzt stellen wir den Trainingsfocus wieder auf den Sprint um, sprich kürzere Intervalle und geringere Trainingsumfänge. Das Ziel sind Top 10 Ergebnisse im Weltcup und wenn alles wieder zusammenpasst, hoffe ich meinen Podestplatz von Prato Nevoso 2017 wiederholen zu können."

Drei Oberösterreicher in der Nationalmannschaft nominiert

Mit Christian Hoffmann (Ramsau), Andrea Mayr (Gmunden) und Berger Robert (Kirchberg bei Mattighofen) sind drei Oberösterreicher im Nationalkader qualifiziert. Der ehemalige Olympiasieger Christian Hoffmann will in seinen Lieblingsdisziplinen Vertical und Individual punkten und die Vertical-Weltmeisterin Andrea Mayer will Mitte März in der Schweiz ihren WM-Titel erfolgreich verteidigen. Nach seiner Weltcup-Premiere in Italien im Vorjahr hofft der Neo-Kaderathlet Robert Berger auf regelmäßige Weltcupeinsätze.

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