Skispringer positiv auf Covid-19 getestet

swida
Foto: GEPA Auch Cheftrainer Andreas Widhölzl wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

Nach dem erfreulichen Weltcupauftakt in Wisla mit einem Sieg im Teamspringen und Rang drei für Daniel Huber im Einzelbewerb, muss das Weltcup-Aufgebot für die zweite Station in Ruka (FIN) leider geändert werden.

Trotz Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen und Beachtung der strengen ÖSV-Regeln wurden bei einem Routinetest einige Personen aus dem Lager der Skispringer positiv auf Covid-19 getestet. Betroffen sind Cheftrainer Andreas Widhölzl sowie die Athleten Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald. Cheftrainer Widhölzl und Rekord-Weltcupsieger Schlierenzauer zeigen aktuell leichte Symptome. Alle drei haben sich in Quarantäne begeben. Als zusätzliche ÖSV-Sicherheitsmaßnahme begibt sich auch der Rest des Auftakt-Teams in Selbst-Quarantäne.

Als reine Präventivmaßnahme und um mögliche Ansteckungsketten im zu unterbrechen hat sich die sportliche Führung des ÖSV dazu entschlossen keine Athleten und Betreuer, die beim Auftakt in Wisla vor Ort waren, nach Finnland zu entsenden. Stattdessen werden Florian Liegl, Gruppentrainer der zweiten Trainingsgruppe, sowie die Assistenztrainer Björn Koch und Alexander Diess zur zweiten Weltcup-Station reisen. Nominiert wurden zudem die Athleten Manuel Fettner, David Haagen, Timon-Pascal Kahofer, Clemens Leitner, Markus Schiffner und Marco Wörgötter.

Mit diesem konsequenten Schritt soll sichergestellt werden, dass ein Großteil der Weltcup-Mannschaft zur dritten Station nach Nizhny Tagil (RUS), den letzten Wettkämpfen vor der Skiflug-WM in Planica (SLO), anreisen kann.

Mario Stecher, Sportlicher Leiter Skispringen und Nordische Kombination: “Das ist ein Rückschlag für unsere Ambitionen im Weltcup, aber die Sicherheit und die Gesundheit aller Beteiligten steht hier zu hundert Prozent im Vordergrund. Wir prüfen gerade, ob jene Athleten, die weiterhin negativ auf das Virus getestet wurden und die keinerlei Symptome zeigen, zur dritten Weltcup-Station nach Russland reisen können. Die Entscheidung ist hier aber offen. In knapp drei Wochen steht die Skiflug-Weltmeisterschaft in Slowenien auf dem Programm, darauf liegt gegenwärtig unser Hauptaugenmerk.”

**Update zur aktuellen Covid19-Situation im ÖSV-Skisprunglager**

Stefan Kraft und Michael Hayböck werden nicht zur nächsten Weltcup-Station nach Nizhny Tagil (RUS) reisen. Im Zuge weiterer PCR-Tests wurden beide Athleten positiv auf das Covid19-Virus getestet. Beide sind symptomfrei und planen nach Ablauf der Quarantäne das Training für die Skiflug-WM in Planica (10.-13.12.) wieder aufzunehmen.

Weitere Meldungen