Slalom trifft auf Skibergsteigen in Schladming

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Neben dem Slalom-Nightrace am 24. Jänner 2023 findet von 17. – 19. März erstmals auch der Weltcup der Skibergsteiger auf der Planai statt. Bei einem gemeinsamen ÖSV-Pressetermin trafen die Slalomstars Marco Schwarz und Manuel Feller auf die Skibergsteiger Johanna Hiemer und Armin Höfl.

Das Nightrace in Schladming gehört zu den absoluten Highlights im alpinen Rennkalender. Bereits zum 26. Mal wird der Klassiker im Planaistadion ausgetragen und wird wieder zigtausende Fans anlocken – hofft zumindest Manuel Feller. „Ich hoffe schon, dass heuer endlich wieder viele Fans kommen dürfen. Das hat uns die letzten beiden Male schon gefehlt“, so der Fieberbrunner, der im vergangenen Jahr mit einer furiosen Aufholjagd vom 27. Platz noch auf´s Stockerl fuhr. Gleiches gilt für Marco Schwarz, der ebenso wie Slalom Trainer Marko Pfeifer, in Schladming zur Schule gegangen ist und 30 Tage vor dem Weltcupauftakt positiv auf den Winter blickt. „Wir waren zuletzt 4 Wochen in Chile beim Gletschertraining und konnten uns bereits sehr gut auf die kommende Saison vorbereiten“, so Schwarz.

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In der Organisation des Nightrace zieht erstmals Hansjörg Stocker, Geschäftsführer des Congress Schladming, die Fäden. Hans Grogl, der 37 Jahre lang die Geschicke des WSV Schladming lenkte, zog sich nach der abgelaufenen Saison in den Ruhestand zurück und legte damit auch seine Funktion als OK-Chef nieder.

Premiere für die Skibergsteiger

Am 17. März wird der Sprint, ebenfalls als Nachtrennen, im Planaistadion stattfinden. Am 19. März führt dann das Vertikalrennen vom Stadion hinauf bis zur Mittelstation. „Ganz soviel Zuschauer wie beim Slalom Nightrace werden wir zwar nicht haben, aber wenn ein paar Tausend kommen, wäre das auch super“, freut sich der steirische ÖSV Athlet Armin Höfl und erhält promt einen Vorschlag von Manuel Feller: „Ihr solltet direkt nach uns um 12 Uhr raus. Ich schau euch dann von der Tenne aus zu.“ Der Blick der ÖSV Skibergsteiger ist klar auf die Olympiapremiere 2026 und die Weltmeisterschaften 2023 gerichtet, wenngleich die gebürtige Schladmingerin Johanna Hiemer, den Heimweltcup als „größeres Highlight und Ziel als andere Sachen“ einordnet. „Ich habe hier meine Wurzeln. Von meinen Eltern kann ich quasi mit den Skiern zum Start gehen. Dem Landesskiverband Steiermark verdanke ich nicht nur meinen Einstieg ins Skibergsteigen, sondern auch mein Comeback und die Aufnahme ins Nationalteam. Für mich hat daher dieser Weltcup einen ganz besonderen Stellenwert“, so die zweifache Mutter.

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Klares Bekenntnis der Region

Die Bergbahnen Planai Schladming bieten seit vielen Jahren ein attraktives Angebot für Skitourengeher und haben gemeinsam mit dem Landesskiverband Steiermark bereits zahlreiche Testrennen sowie Österreichische Meisterschaften durchgeführt. Auch in der Tourismusregion hat das Skitourengehen, neben dem alpinen und nordischen Sektor, mittlerweile einen hohen Stellenwert. Als Lohn für das jahrelange Engagement sieht Bergbahnchef Georg Bliem nun die Austragung des ISMF Weltcups. „Wir haben in den letzten Jahren viel über dieses Thema gesprochen. Jetzt haben wir den Weltcup bekommen, worauf wir sehr stolz sind und wollen ihn ganz klar auch in den nächsten Jahren behalten“, gibt Bliem ein klares Bekenntnis zum Skibergsteigen ab.

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