Spezialteil Instruktoren-Ausbildung

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Vom 3. bis 8. November wurde im Stubaital der zweite Teil der Instruktoren-Ausbildung Wettkampf-Skibergsteigen abgehalten. Die fünf Instruktoren in Ausbildung aus den beiden Bundesländern Salzburg und Vorarlberg bekamen spezifische Inhalte der Bewegungs- und Trainingslehre der Sportart vermittelt.

Nach dem allgemeinen Kursteil Anfang September in Innsbruck mit allgemeinen Inhalten zur Angewandten Bewegungs- und Trainingslehre sowie Sportpädagogik und Sportmethodik, Sportbiologie, Organisation und Geschichte des Sports und zahlreichen praktisch-methodischen Übungen folgt nach dem nun abgeschlossenen speziellen Ausbildungsteil Ende April der abschließende Alpinteil mit Abschlussprüfung.

Bewegungslehre als zentraler Bestandteil der Ausbildungswoche

Das Vermitteln der optimalen Bewegungstechnik ist ein zentraler Bestandteil im Wettkampf-Skibergsteigen. Die Anforderungen an die Athletinnen und Athleten sind sehr vielfältig und umfassen unterschiedliche Schritttechniken im Aufstieg unter Berücksichtigung der richtigen Arm- und Beintechnik, unterschiedliche Wechseltechniken für Auffellen, Abfellen und Tragepassagen, unterschiedliche Methoden der Richtungsänderung wie Bogentreten und Spitzkehren, unterschiedliche Skatingtechniken sowie Abfahren auf Pisten mit Richtungstoren und im Freigelände.

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Fotos Instruktorenausbildung (Fotos: ÖSV | Josef Gruber)

Trainingslehre und Praxisvorträge vermitteln Spezialwissen

In der Trainingslehre wurden praxisrelevante Inhalte bezüglich der Trainingsplanung, Trainingsinhalte, Leistungsdiagnostik und Trainingsmethoden wie unterschiedlicher Spiel- oder Druckformen vermittelt. Einige Athleten der Nationalmannschaft brachten mit ihren Vorträgen wertvolles Knowhow in die Ausbildung mit ein. Christian Hoffmann referierte gemeinsam mit Reini Kronbichler von HWK über die richtige Ski- und Fellpflege und vermittelten dabei ergebnisentscheidende Tipps. Jakob Herrmann und Daniel Zugg präsentierten die aktuelle Wettkampfausrüstung von Ski, Schuhen, Bindung, Rucksack, Stöcken und vielem mehr.

Das vielfältige Ausbildungsangebot wurde durch Ausbildungen im Bereich der Dopingprävention, Sportpsychologie, Ethik und Höhenphysiologie ergänzt.

Sprintparcours als zentrales Element der Sichtungstage

Bei optimalen Verhältnissen am Stubaier Gletscher wurde für das Nationalteam, welches gleichzeitig ein Schnee-Trainingslager absolvierte, ein Sprintparcours aufgebaut. Im Sprintparcours können alle Elemente auf engem Raum trainiert werden. Mit Videoanalysen wurde den Athleten unmittelbar Feedback zur Optimierung ihrer Bewegungsabläufe gegeben.

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