Sport-Gipfel mit dem Bildungsminister

gipfel_1
Foto: GEPA Von links: Sport-Austria-Präsident Hans Niessl, „Wir bewegen“-Initiator Peter Kleinmann, BM Heinz Faßmann, ÖOC-Vizepräsident Prof. Peter Schröcksnadel und ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel

Im Bildungsministerium in Wien fand ein Gipfeltreffen zum Thema „Umsetzung von Bewegung und Sport an Österreichs Schulen im Schuljahr 2020/21“ statt. Gesprochen wurde auch über weiterführende Initiativen zur Umsetzung der täglichen Bewegungseinheit. 

Der Einladung von Bundesminister Heinz Faßmann waren u.a. ÖOC-Vize-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel, Generalsekretär Peter Mennel, Vorstandsmitglied und „Wir bewegen“-Initiator Peter Kleinmann, Sport-Austria-Präsident Hans Niessl, die Dachverbands-Vertreter Peter McDonald (SPORTUNION), Siegfried Robatscher (ASVÖ), Peter Korecky (ASKÖ), und motion4kids-Stiftungsrat Philip Newald gefolgt.

Bildungsminister Heinz Faßmann sagt: „Bewegung ist für alle Kinder wichtig. Deswegen bieten die Schulen ab Herbst wieder regulären Sportunterricht an. Häufen sich die Corona-Infektionszahlen, wird Bewegung und Sport beispielsweise ins Freie verlegt, nicht aber abgesagt.“ Die Vereine sollten noch mehr auf die Möglichkeit zurückgreifen, auch außerhalb der Schulzeit in den Bundesschulen zu trainieren, denn diese bieten hervorragende Trainingsmöglichkeiten.

Bei dem Gipfeltreffen ging es vorrangig um zwei Themen: „Erstens, in welcher Form Sport und Bewegung ab Schulanfang wieder voll inhaltlich in den Unterricht integriert wird. Und zweitens, wie die tägliche Bewegungseinheit in Kindergärten, Volks- und Pflichtschulen zum raschestmöglichen Zeitpunkt umgesetzt werden kann. Dafür setzt sich der österreichische Sport mit aller Kraft ein“, betonte Prof. Peter Schröcksnadel.

„Studien der WHO unterstreichen, dass regelmäßige Bewegung das Immunsystem stärkt. Die WHO und das Internationale Olympische Komitee haben wiederholt alle Regierungen der Welt aufgefordert, die COVID-19-Pandemie mit Sport zu bekämpfen“, meinte Peter Mennel, um hinzuzufügen: „Schwedische und amerikanische Langzeitstudien beweisen, dass Kinder, die täglich Sport ausüben, nicht nur körperlich leistungsfähiger sind, sondern auch geistig. Sie lernen leichter, haben im Schnitt die besseren Noten!“

„Wir haben eine Vielzahl erstklassiger Sportanlagen, die dem Bund gehören, die den Ländern, den Gemeinden gehören – und hier auch die Abstandsregeln einzuhalten und sich zu bewegen, ist ganz einfach ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Wir müssen die Trainer von den Vereinen in die Schulen bringen, um die tägliche Bewegungseinheit auch realisieren und umsetzen zu können“, führte Sport-Austria-Präsident Hans Niessl aus.

„Nur fünfzig Prozent der Österreicherinnen und Österreicher kommen auf das nötige Minimum an Bewegung. Aber dreißig Prozent unserer Volksschulkinder sind fettleibig oder adipös. Wenn wir Bewegung fördern, senken wir langfristig die medizinischen Kosten für Spätfolgen aufgrund mangelnder körperlicher Fitness“, stellte Peter Kleinmann klar.

gipfel_2

Weitere Meldungen