Stablober beendet Tour de Ski als Neunte 

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Foto: GEPA Teresa Stadlober

Die Tour de Ski 2021 fand heute mit der berüchtigten Etappe Alp de Cermis ihren Abschluss. Die beiden Österreicher Teresa Stadlober (9.) und Mika Vermeulen (40.) können zufrieden zurückblicken.

Mit dem berüchtigten final Climb auf die Alp de Cermis über 10 km und 582 Höhenmeter, ging heute die 15. Tour de Ski in Val di Fiemme (ITA) zu Ende. Acht kräfteraubende Wettkämpfe in zehn Tagen und drei Stationen. Für Teresa Stadlober war diese Tour ein Auf und Ab. Auch heute lief es nicht so wie geplant. Nach einer guten Positionierung ging ein Stockteller kaputt, das erst später gewechselt werden konnte so kam sie als 13. völlig erschöpft ins Ziel. Der angepeilte Rang sechs ging sich für die 27 jährige nicht aus, am Ende wurde es Platz neun. Für die Radstädterin geht es in zwei Wochen in Lahti (FIN) im Weltcup weiter.

Teresa Stadlober: „ Die ersten Rennen sind nicht nach Wunsch verlaufen, ich tat mir anfangs sehr schwer, erst in Toblach beim Skatingrennen war ich erstmals zufrieden, perfekt lief es dann in Val di Fiemme mit Rang vier und der Sprintqualifikation. Die Schlussetappe verlief für mich enttäuschend, am Beginn der Skipiste verlor ich Stockteller und ich musste den Stock wechseln. Heute ich einfach nicht das Vermögen nochmals ein gutes Ergebnis zu erreichen. Bedanken möchte ich mich beim ganzen Team, die so wie ich, alles gegeben haben.“

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Foto: GEPAMika Vermeulen

Der Tour Debütant aus der Steiermark Mika Vermeulen kann mit seiner ersten Teilnahme zufrieden nach Hause fahren. Als ehemaliger Kombinierer hat er gerade im klassisch Sprint eine gute Performance gezeigt und kann viele wertvolle Erfahrungen mitnehmen. Die nächste große Ziel ist für den 21 jährigen die U23 Weltmeisterschaft in Vuokatti (FIN) sowie die nordische Ski Weltmeisterschaft in Oberstdorf (D).

Mika Vermeulen vor dem Rennen: „ Es waren schwierige und harte Rennen mein Ziel war es in allen Skatingbewerben nahe bei den Punkterängen zu sein, erreicht habe ich die Weltcuppunkte diese dann im klassischen Sprint. Bei allen Rennen hatte ich sehr gutes Material, mein Dank gilt dem Serviceteam. Für meine erste Tour de Ski war es ein coole Erfahrung, sehr lehrreich und für das nächste Jahr weiß was auf mich zu kommt.“

Mika Vermeulen nach dem Rennen: „Es war brutal hat und hat mit Spaß wenig zu tun gehabt. Es war von Anfang an immer zügig und ich konnte, bis es steiler wurde, zum Glück dranbleiben. Beim Anstieg konnte ich meine Stärke besser ausspielen. Am Anfang bin ich auch gut reingekommen. Ab der Hälfte des Stiegs war ich einfach erledigt und komplett blau. Ab da war es nur noch ein großer Fight um jeden Platz. Ich darf auf alle Fälle sehr zufrieden sein.“

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